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Arbeitslosigkeit bleibt auf Vormonatsniveau / Keine Sommerflaute

Quote verharrt bei 11,2 Prozent

Landkreis (jl). Die just zu Ende gegangenen Sommerferien haben dem Schaumburger Arbeitsmarkt offenbar nichts anhaben können. Im Gegenteil: Die Zahl der Arbeitslosen ist im August sogar geringfügig gesunken. Das geht aus dem gestern veröffentlichten Monatsbericht der Agentur für Arbeit in Hameln hervor.

veröffentlicht am 01.09.2006 um 00:00 Uhr

Demnach ist die Zahl der Arbeitslosen im Landkreis von 8873 im Juli auf nunmehr 8866 gesunken. Das entspricht einer Quote von gleich bleibend 11,2 Prozent. Im August 2005 hatte sie 11,9 Prozent betragen. Im August haben bei den Schaumburger Agenturen für Arbeit in Stadthagen und Rinteln 1215 Personen neu arbeitslos gemeldet. Das waren 86 oder 6,6 Prozent weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 1124 Menschen ihre Arbeitslosigkeit. Das waren 218 oder 15,1 Prozent weniger als im August 2005. Das Schaumburger Stellenangebot war mit 948 um 49 größer als im Juli und um 412 größer als vor einem Jahr. Im Bereich der Stadthäger Agentur für Arbeit gibt es für August 14 Arbeitslose weniger zu melden. 6638 Menschen sind hier ohne Jobs. Die Quote blieb unverändert bei 11,1 Prozent. Auch im Bereich Rinteln verharrt die Quote. Sie liegt bei 11,3 Prozent. Absolut hat sich dort die Arbeitslosenzahl um sieben auf 2228 erhöht. Ursula Rose, die Leiterin der Hamelner Agentur für Arbeit, bewertet die August-Entwicklung in einer Pressemitteilung folgendermaßen: "Im Juli ist die Zahl der Arbeitslosen im Weserbergland trotz Sommerferien -entgegen der Entwicklung in den Vorjahren - gesunken. Auch im August ist die Arbeitslosigkeit nochmals um 221 Personen zurückgegangen. Damit hat sich die Zahl der Arbeitslosen seit März kontinuierlich verringert. Das ist erfreulich. Wir müssen aber erkennen, dass sich die Arbeitslosigkeit noch immer auf einem relativ hohen Niveau bewegt. Weiteres und stärkeres Wirtschaftswachstum ist daher dringend erforderlich." Die im August neu gemeldeten Stellen kommen laut Agentur für Arbeit schwerpunktmäßig aus dem verarbeitenden Gewerbe, dem Handel und von so genannten Arbeitnehmerüberlassern. Entlassen haben hauptsächlich produzierendes Gewerbe und Dienstleistungsgewerbe.

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