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Stadt mussüber neue Finanzierung beraten

Quo vadis Schülerhilfe?

Bückeburg (rc). Angesichts der Entscheidung für eine Offene Ganztagsschule muss die Stadt überlegen, wie die Schülerhilfe fortgesetzt werden kann. Diese Information gab Amtsleiter Siegfried Demjanenko im Anschluss an die positive Entscheidung des Schulausschusses. Unter den "derzeitigen Bedingungen" sehe er "keine Chance", dass das Angebotso fortgeführt werden kann. Aber: "Der Bedarf ist auf jeden Fall vorhanden." Nach dem Rückzug des Landes Niedersachsen bezahlt die Stadt dieses Angebot bisher aus eigenen Mitteln. Die Schülerhilfe sorgt dafür, dass Kindern und Jugendlichen an zwei Stellen in der Stadt in den Nachmittagsstunden bei den Hausaufgaben Hilfe finden können.

veröffentlicht am 23.06.2006 um 00:00 Uhr

Wie Demjanenko sagte, müsse unter Präventionsgesichtspunkten das Angebot gestützt werden, "sonst sehe ich ein Lücke auf uns zu kommen". Er versprach, dass die Verwaltung durch Umschichtungen im Haushalt eine "nachhaltige Sicherung" erreichen wolle. Das Angebot gehöre zum "ganzheitlichen Bild" der familienfreundlichen Stadt. Die Rektorin der Grundschule Im Petzer Feld, Dagmar Kostka, sagte: "Das Angebot wird gebraucht. Es wäre eine Ohrfeige gegen unsere Schule, würde die Schülerhilfe gestrichen."

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