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Rena begeistert sie alle fürs Nadelspiel

Puschen gestrickt

Weserbergland (kv). „Rena„ alias Regina Mackensen ist Lehrerin an der Spiegelberg-Schule in Coppenbrügge. Letzten Freitag hatte ihre neunte Klasse den letzten Schultag. Jede neunte Klasse realisiert bei ihr ein Abschlussprojekt. Bei Wesio die hat Wesionärin Rena die Idee für das erfolgreiche Abschlussprojekt ihrer Abschlussklasse gefunden.

veröffentlicht am 23.06.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 15:41 Uhr

„Schon immer habe an eine Stricklarbeit für eine Abschlussklasse gedacht, aber erst als ich bei Wesio die Filzpuschen von Pfötchen gesehen hatte, fasste ich den Mut, die Idee anzupacken. Die letzten praktischen Tipps von Pfötchen überzeugten mich. Über Weihnachten strickte ich mir erst einmal selbst Puschen. Gestrickt sind sie riesengroß, man glaubt einfach nicht, dass die Füße da mal wirklich reinpassen. Aber dann kamen sie zum Filzen in die Waschmaschine und ich war begeistert. Da ist es mir dann nicht mehr schwer gefallen, auch die Klasse zu begeisttern. Anfangs waren besonders einige Jungs noch skeptisch, aber bald waren auch sie mit Eifer dabei.

Die Aufregung begann, als die ganze Klasse mit vor Staunen offenen Mündern in Hameln im Wollgeschäft standen. „So viel unterschiedliche Wollarten gibt es?“ Es hat vielen Spaß gemacht, die Garne anzufassen. „Wie weich die ist, einfach zum Kuscheln!“

Als jeder seine Lieblingsfarbe gefunden hatte, und auch das passende Nadelspiel. ging es los. Zunächst musste die nüchterne, knapp gefasste Strickanleitung verstanden werden. Diese Herausforderung hat jeder gemeistert. Dann wurde die Stricktechnik eingeübt. Mit den fünf Nadeln strickt es sich übrigens für die meisten Anfänger einfacher als mit zwei Nadeln, denn mit dem Nadelspiel wird immer rechts gestrickt, nie links.

Für jedes Paar Filzpuschen hat die Klassenkasse fünf Euro beigesteuert. Den Rest übernahmen die Schule und externe Sponsoren.

Mit Eifer und vielen praktischen Tipps begleitete die Raumpflegerin Frau Haupt das Projekt. Sabine Schneider aus dem Sekretariat hat mitgefiebert. Ja, auch Schulleiter Rainer Schicker hat einmal versucht, mit fünf Nadeln produktiv zu werden.

Gestrickt wurde vor allem vor dem Unterricht und in den Pausen. „Eigentlich immer, wenn es irgendwie langweilig wurde, auch zu Hause.“ So die Schüler einhellig.

Beim Filzen in der Waschmaschine förderten Tennisbälle den Filzprozess.

Das war schon etwas Besonderes, morgens in die Klasse zu kommen und zunächst vom Geklapper der Nadelspiele begrüßt zu werden. Zu Hause haben vor allem die Jungs ihre Väter zum Staunen gebracht und die Omis von allen waren begeistert.“

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