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"Tag der offenen Tür": Brandschützer informieren nahe an der Praxis über ihre gefährliche Rettungsarbeit

Publikum strömt in dichten Scharen zur Feuerwehr

Bückeburg (jp). Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Bückeburg besitzen ganz offensichtlich Kondition. Nur einen Tag nach ihrem schweren Einsatz beim Großbrand im Bauerngut-Werk standen die Brandschützer der Ortsfeuerwehr Bückeburg-Stadt bereits wieder beim "Tag der offenen Tür" ihre Frau und ihren Mann. Traditionell präsentierte sich die Ortsfeuerwehr mit ihren Arbeitsschwerpunkten, ihrer Ausbildung und ihrem technischen Equipment auf dem Feuerwehrgelände an der Wilhelm-Raabe-Straße einer breiten, wie immer sehr interessierten Öffentlichkeit.

veröffentlicht am 18.09.2008 um 00:00 Uhr

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"Natürlich waren wir nach dem Bauerngut-Einsatz ziemlich kaputt und haben ernsthaft überlegt, das Programm ein bisschen zu reduzieren", räumte Ortsbrandmeister Nils-Oliver Koß ein. "Aber der Tag der offenen Tür macht sowohl uns als auch dem Publikum einfach so viel Spaß, dass wir ihn jetzt doch in vollem Umfang durchführen." Der Wettergott belohnte dieses Engagement der Bückeburger Blauröcke mit Bedingungen, wie sie besser gar nicht hätten ausfallen können: Unter einer strahlenden Spätsommersonne tummelten sich die Besucher von der ersten Minute an in dichten Scharen auf dem Feuerwehrgelände. Und da gab es wie immer eine Menge zu sehen und zu bestaunen. Neben der imposanten Drehleiter konnten zahlreiche weitere Fahrzeuge und technische Einsatzgeräte in Augenschein genommen werden. Für die jüngsten Besucher gab es zahlreiche Spielstationen sowie eine Erkundungsrallye. Spannung war angesagt bei den realistisch nachgestellten Einsatzvorführungen auf der Wilhelm-Raabe-Straße: Bei der ersten Vorführung bekamen die Zuschauer nicht nur die katastrophale Auswirkung einer Fettexplosion in einer Küche vor Augen geführt, sondern auch den darauf folgenden Löscheinsatz eines Feuerwehrtrupps. Besonders spannend gestaltete sich diese Übung für Zivilistin Karin Märtens aus Bückeburg, die den Einsatz in voller Feuerwehrausrüstung begleiten durfte. Dargeboten bekamen die Zuschauer auch eine Personenrettung, nachdem ein Feuerwehrmann - so dasÜbungsszenario - beim Einsatz trotz Atemschutzgerät das Bewusstsein verloren hatte. Außerdem gab es eine Übung "Absturzsicherung" sowie eine Vorführung der Jugendfeuerwehr nach Feuerwehrdienstvorschrift.

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