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Städtisches Bauamt untersagt "Werbeanlagen" an der L 444 in Reinsen

Protestschilder müssen weichen

Reinsen (mw). Mit zwei an der Landesstraße 444 errichteten Protestschildern haben Reinser Bürger ihrer Forderung auf Sanierung dieser Straße Nachdruck verliehen. Auf Druck des Bauamtes der Stadt Stadthagen sind die Hinweistafeln nun abgebaut worden.

veröffentlicht am 03.05.2008 um 00:00 Uhr

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Zähneknirschend hat der Reinser Ortsbeauftragte Erich Lockemann zusammen mit zwei Mitstreitern die beiden an der in den Ort führenden L 444 aufgestellten Protestschilder abgebaut. "2003 stoppt CDU/FDP den Ausbau L 444" und "Wir fordern den Ausbau der L 444!" war darauf zu lesen. Mit dem Entfernen der Hinweistafeln kam der SPD-Politiker am Mittwochvormittag einer Forderung seitens des Stadthäger Bauamtes nach. Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen seien - von Ausnahmen abgesehen - "Werbeanlagen im Außenbereich unzulässig und dürfen auch nicht erheblich in den Außenbereich hineinwir- ken", heißt es in dem von der Verwaltung verfassten Schreiben. Lockemann hat für diese Entscheidung des Bauamtes kein Verständnis. "Das ist keine Werbemaßnahme", sagt er: "Das ist ja Protest." Zur Erinnerung: Seit Jahren setzt sich der Ortsbeauftragte dafür ein, dass die L 444 saniert wird. Gleiches verlangt er übrigens auch hinsichtlich der L 447 und der Kreisstraße 30. Für Lockemann ist die Protestaktion mit dem Abbau der Schilder jedoch nicht erledigt. "Sie können sich darauf verlassen, dass wir an einem innerörtlichen Standort die Protestschilder wieder aufstellen", zeigt er sich kämpferisch. Als nächsten Schritt wolle er dafür die Genehmigung desGrundeigentümers einholen. "Und dann werde ich bei der Verwaltung anfragen, welche Unterlagen die brauchen, um keine Scherereien zu haben."



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