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Nachhaltigkeit im Alltag an der Elisabeth-Selbert-Schule

Projekttag „Mehrweg statt Einweg“

HAMELN. Die Berufsfachschule Hauswirtschaft Klasse 2 unter der Leitung von Frau Peper und Frau Meyer hat einen Projekttag „Mehrweg statt Einweg – Nachhaltig im Alltag“ durchgeführt.

veröffentlicht am 02.04.2019 um 10:28 Uhr

Der Projekttag sollte zum Nachdenken anregen und über die umweltschädigenden Auswirkungen von Plastik für Tier und Mensch informieren. „Uns machte stolz, dass Oberbürgermeister Claudio Griese den Projekttag mit lobenden Worten für das Engagement der Schüler und Kollegen eröffnete.

Nick Hutschings von Green- peace begleitete den ganztägigen Workshop und regte die Schüler durch Gespräche zum Nachdenken an, nachdem er schon mit Andrea Pegesa vom Bund für Umwelt und Naturschutz zu Beginn einen Vortrag hielt. „Viele reflektieren ihren täglichen Plastikkonsum und dessen Auswirkungen auf die Umwelt nicht wirklich. Wir wollen unsere Umwelt schützen und zeigen, dass jeder etwas dafür tun kann.“ Eine Schülergruppe besuchte einen gut organisierten und informativen Vortrag bei den Stadtwerken und informierte sich darüber, wie die Wasserversorgung der Stadt Hameln funktioniert. Eine weitere Gruppe untersuchte vor Ort mit einer Fotochallenge plastikfreie Einkaufsmöglichkeiten in Hameln.

Es entstand ein Film zum Thema „saubere Weser“, den die BUND-Kreisgruppe auf ihrer Homepage verlinkt hat.

Weiterhin gab es die Themen „Stoff statt Plastik“, „Wachstücher herstellen“, „Check deinen Müll“, „Upcycling“, „Präsentation Fair Cup“, „Reinigungsmittel ohne Plastik herstellen“ und „Menstruations Cup“. In Anwesenheit der Schüler sowie der Lehrkräfte und der stellvertretenden Landrätin Ruth Leunig konnten die zahlreichen Alternativen vorgestellt und erprobt werden. Ruth Leunig berichtete über den Klima- und Umweltschutz des Landkreises Hameln-Pyrmont. Weiterhin wurde der Projekttag genutzt, um mit Vertretern der Stadt und des Landkreises weitere gemeinsame Aktionen im Bereich Umweltschutz zu planen.

Um den Plastikmüll an der Schule einzudämmen, haben die Schüler bereits einige Lösungen erarbeitet. Ab dem kommenden Schuljahr werden Heißgetränke in Mehrwegbechern verkauft, die Einführung des „Fair Cups“ steht zur Diskussion und die Schüler arbeiten daran, einen Wasserspender in ihre Schulgemeinschaft zu installieren. Dafür organisieren sie nun die Finanzierungsmöglichkeiten und freuen sich sehr über jede Spende.

Am Ende des Projekttages gehen die Schüler mit der Aufgabe nach Hause, für eine Woche auf einen alltäglichen Gegenstand aus Plastik in ihrem Alltag verzichten zu wollen. Vielleicht erreichen sie so die Nachhaltigkeit des Projekttages und ein Umdenken. Das Organisationsteam bedankt sich sehr für das Interesse und die konzentrierte Mitarbeit der Schüler, für die großartige Unterstützung des Kollegiums und für die Mithilfe der externen Partner.



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