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Verwaltungsausschuss einmütig für Vorstoß von Hellmann / Becker: Ständige Gastronomie im Zentrum denkbar

Projekt Zehntscheune: VA-Gruppe als Ideenschmiede

Stadthagen (ssr). Das Projekt "Veranstaltungszentrum Zehntscheune" ist angeschoben. Der Verwaltungsausschuss (VA) hat eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die bis zum Jahresende alternative Nutzungskonzepte für das Gebäude und die umliegende Freifläche erarbeiten soll.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 13:45 Uhr

Wie Stadtsprecher Fritz Wehling gestern auf Anfrage mitteilte, ist der Vorstoß von Bürgermeister Bernd Hellmann (SPD) im VA "einmütig positiv" aufgenommen worden. Einstimmig sei eine Arbeitsgruppe installiert worden, die verschiedene "Nutzungskonzept Zehntscheune" erstellen soll. Der Gruppe gehören neben drei Vertretern der Verwaltung und fünf des Rates auch die Wirtschaftsbetriebe und der Stadtmarketing-Verein an. Das Konzept soll spätestens zum Jahresende vorliegen, um in den politischen Gremien beraten werden zu können. Nach Auffassung des SPD/FDP-Gruppenvorsitzenden Karsten Becker "spricht für das Projekt Zehntscheune eine ganze Menge". Vorstellbar sei auch die Einrichtung einer ständigen gastronomischen Einrichtung dort. Freilich seien einige Probleme sorgfältig zu bedenken, fuhr der SPD-Politiker fort, etwa das der Parkplätze. "Die Akzeptanz einer an sich wunderschönen Einrichtung darf nicht daran scheitern, dass die Leute nicht in ausreichender Nähe und Zahl parken können." Er wolle dafür sorgen, dass auch der Bau einer unterirdischen Parkgarage geprüft wird. Dass die "Zehntscheune" mit 700 Plätzen nur rund halb so viel Kapazität hätte wie die Festhalle, sieht Becker nicht als problematisch an, im Gegenteil: Die kleinere Größe würde nach Expertenkenntnis dem tatsächlichen Nutzungsbedarf viel näher kommen." Der Gruppenvorsitzende von CDU/BfS, Gunter Feuerbach, bezeichnet den Vorstoß Zehntscheune etwas zurückhaltender als "interessante Variante". Er verstehe die Arbeitsgruppe zunächst als Ideenschmiede mit ganz offenem Ergebnis. "Wir müssen uns schon sehr genau überlegen, wie wir künftig einige traditionelle Großveranstaltungen unterbringen wollen." Gemeint sind etwa der Bockbier-Anstich oder die Vertreterversammlungen der Volksbank. In jedem Fall hält Feuerbach noch in diesem Jahr einen Beschluss über die Zukunft der Festhalle für fällig.

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