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Ein Thema des Kirchenkreistages / Im September Gildetag in Rinteln geplant

Projekt "Grüner Hahn" - Kirche entdeckt Umweltmanagement

Krankenhagen (wm). Auch die Kirche hat den Umweltschutz entdeckt und das Projekt "Grüner Hahn" ins Leben gerufen, das Reinhard Benhöfer, Leiter der Arbeitsstelle Umweltschutz im Haus kirchlicher Dienste in Hannover, anlässlich einer Sitzung des Kirchenkreistages im Gemeindehaus in Krankenhagen vorgestellt hat.

veröffentlicht am 30.06.2008 um 00:00 Uhr

Danach sollen die Kirchenvorstände beschließen, ein Umweltmanagementssystem in der Kirchengemeinde einzuführen und einen Umweltbeauftragten benennen. Der oder die gründet dann mit interessierten Gemeindemitglieder ein Umweltteam, das generelle Umweltschutzziele in der Kirchengemeinde formuliert. Denn auch Kirchengemeinden verbrauchten Heizenergie, Strom und Wasser - hier, so Benhöfer, sei der erste Ansatz, festzustellen, welche Umweltbelastungen es gibt und gleichzeitig betriebswirtschaftliche Einsparpotenziale zu suchen. Erfasst werden sollen alle Gebäude und Außenflächen, danach soll die Dringlichkeit wie Machbarkeit von Maßnahmen festgestellt werden. Superintendent Andreas Kühne-Glaser informierte über neue Entwicklungen im Kirchenkreis. So hat die St. Jacobi-Kirchengemeinde Rodenberg mit Ralf Janssen einen neuen Pastor. Im Haus der Diakonie in Rinteln sind die Stundenzahlen für die Ehe- und Lebensberaterin Christine Koch-Brinkmann erhöht worden. Beratungsarbeit macht auch Pastor Guido Depenbrock in Bad Nenndorf. Am Dienstag, 1. Juli übernimmt Pastor Falk Nisch aus Beckedorf die Öffentlichkeitsarbeit im Kirchenkreis. Seit Anfang des Jahres präsentiert sich der Kirchenkreis inzwischen mit einem eigenen Internetauftritt (www.kirchenkreis-grafschaft-schaumburg.de). Außerdem hoffe man im Kirchenkreis auf eine Projektstelle, schilderte Kühne-Glaser. Hintergrund: Der Beruf des Diakons, der Diakonin soll nicht aussterben. Aber wenn es ans Sparen in der Landeskirche gehe, so Kühne-Glaser, zeige sich, dass man bei Diplom-Religionspädagogen sehr viel schneller bereit sei, auf Stellen zu verzichten oder sie gar nicht erst einzurichten - anders bei Pastorinnen oder Pastoren. Das, so Kühne-Glaser, mache es vor allem dem Nachwuchs in diesem Beruf schwer. Deshalb habe die Landeskirche ein Förderprogramm aufgelegt, nach dem, befristet auf die Dauer von fünf Jahren, Kirchenkreise für abschlossene Projekte einen Berufsanfänger, eine Berufsanfängerin mit Zuschüssen der Landeskirche einstellen können. Einen solchen Antrag habe man - für den Jugenddienst - jetzt in Hannover gestellt und hoffe auf einen positiven Bescheid. Außerdem kündigte der Superintendent für den 27. September einen Gottesdienst für die Kreishandwerkerschaft zum "Schaumburger Gildetag" in der Nikolaikirche in Rinteln an. Anschließend ist ein Empfang im Hotel "Stadt Kassel" geplant.



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