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Fremdenverkehr: Politiker wollen Belange in einer Hand belassen / Verwaltung im Rathaus mit Aufgabeüberfordert

"Professioneller": Reisebüro soll Tourist-Info übernehmen

Samtgemeinde Rodenberg (bab). Die Verwaltung will die Aufgaben der Tourist-Info in fachmännische Hände legen. Die örtlichen Reisebüros sollen einspringen. In der Verwaltung sei eine angemessene Betreuung der Gäste nicht möglich. Der Fremdenverkehrsausschuss des Samtgemeinderates stimmte dem Vorschlag zu.

veröffentlicht am 03.11.2007 um 00:00 Uhr

Für die Touristen gibt es bei der Samtgemeinde im Rathaus Rodenberg keinen gesonderten Ansprechpartner. Verschiedene Mitarbeiterinnen übernehmen zurzeit die Aufgaben in der Tourist-Info. "Es ist ein ständiger Wechsel", sagte Ausschussvorsitzender Matthias Schellhaus (CDU). "Wir müssen das professioneller angehen", schlug Sandra Babin, in der Verwaltung zuständig für den Fremdenverkehr, vor. Mit den Reisebüros sei bereits Kontakt aufgenommen worden. "Sie haben signalisiert, dass sie interessiert sind", so Babin. Dass die Samtgemeinde die Beratung und Zusammenstellung von Freizeitangeboten abgeben will, wurde von den Politikern eingesehen. Die Reisebüros seien dafür kompetent, sagte Heinrich Laufmöller (SPD). Es müsse jedoch unter dem Begriff Tourist-Info weiterlaufen, da dieser international bekannt sei. Im Ausschuss herrschte zwar die Meinung vor, die Belange des Fremdenverkehrs in einer Hand zu lassen, Börries von Hammerstein (CDU) hält es aber für notwendig, alle Reisebüros einzubeziehen. "Wir können das politisch nicht rechtfertigen, nur einen anzusprechen", meinte er. Babin und Günther Wehrhahn von der Verwaltung schlugen vor, sich zunächst mit allen Reisebüros zusammenzusetzen. Eines der Unternehmen solle dann die Koordination der Aufgaben übernehmen.

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