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Problematik von Migration und Integration

Bückeburg. Nach der Sommerpause lädt die Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e. V. Sektion Minden zu einer neuen Veranstaltungsreihe ein, die sich mit der hochaktuellen Problematik von Migration und Integration befasst. "Beide besitzen sicherheits- und entwicklungspolitische Brisanz und betreffen uns alle und unsere Zukunft in Europa", so die GfW. Mit einem dramatischen Appell hätten die südlichen EU-Staaten wirksame Hilfe von der gesamten EU wegen des wachsenden Flüchtlingsstromes auf dem Mittelmeer und vor den Kanaren gefordert.

veröffentlicht am 18.08.2006 um 00:00 Uhr

Was sind nun Ursachen und Gründe für die Migrationswellen, wie reagiert die europäische Staatengemeinschaft, welche Möglichkeiten hat auch die Bundesrepublik? Am Donnerstag, 21. September, ab 18 Uhr wird im Vortragssaal des Preußen-Museums, Simeonsplatz Minden, der Film "Der Marsch" nach einem Roman von William Nicholsongezeigt, der diesen Fragen nachgeht und der in beklemmender Aktualität den Marsch von Hoffnungslosen beschreibt, die vom Sudan Richtung Spanien unter einem charismatischen Führer aufbrechen. Nach einer kurzen Pause steht anschließend der Leiter des Rechts- und Ordnungsamtes des Landkreises Minden-Lübbecke, Dr. Bert Honsel, zur Diskussion anhand von drei fiktiven Szenarien zu Maßnahmen und Abläufen bei der Behandlung von Migranten zur Verfügung. Diese Diskussion soll zur Abschlussveranstaltung am 31. Oktoberüberleiten, bei der die Frage der Integration von Zuwanderern unter anderem mit dem Integrationsbeauftragten der Landesregierung Nordrheinwestfalen, Thomas Kufen (Düsseldorf), beantwortet werden soll. Schließlich wird am 27. November bei einer Informationsfahrt der GfW zur so genannten "Auswanderer-Ausstellung" in Bremerhaven Gelegenheit gegeben, sich mit den Auswanderungswellen der Deutschen, ihren Bedingungen und Erlebnissen bekannt zu machen.

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