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Fragen und Antworten zur Urlaubsvariante

Prinzip Haustausch: Zu Gast im fremden Bett

veröffentlicht am 28.07.2012 um 00:00 Uhr

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Mit Carsharing, Mitfahrzentrale und Fahrgemeinschaft bleibt man mobil. Und mit Haustausch und Mitwohnzentrale hat man günstig ein Dach über dem Kopf – auch im Urlaub. Findige Verbraucher, die nur ungern auf etwas verzichten wollen, entdecken das Teilen für sich. Doch gerade das wirft auch Fragen auf: Deshalb gibt es hier wichtige Antworten.

Was ist ein Haustausch?

„Ich wohne bei Ihnen, während Sie bei mir wohnen.“ Das ist das Motto des Haustausches. Es gibt zwei Arten des Austauschs: Der Haus- oder Wohnungstausch und der Austausch der Gastfreundschaft. Beim Haus- oder Wohnungstausch findet der Tausch zur gleichen Zeit statt. Jeder verbringt gleichzeitig einige Tage oder Wochen im Haus oder in der Wohnung seines Tauschpartners. Dies ist zu 95 Prozent der Fall. Man kann aber auch sein Haus oder seine Wohnung gegen ein Boot oder eine Yacht tauschen.

Werden auch die Autos getauscht?

Statistisch gesehen, werden auch die Autos mitgetauscht. So oder so werden mit einem Austausch der Autos das Geld für einen Mietwagen gespart. Alles hängt davon ab, ob es in der Gegend benötigt wird und von der Art des Haustauschs.

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Kann man auch als Mieter seiner Wohnung zum Haustausch zur Verfügung stellen? Wer laut Mietvertrag nicht berechtigt ist, die Wohnung unter zu vermieten, ist auch nicht berechtigt, sie ohne Zustimmung des Vermieters zu tauschen.

Ist der Haustausch vertraglich abgesichert?

Tauschportal, die im Internet das Haus vermitteln, treten nur als Reisevermittler auf. Verträge existieren in der Regel nicht, da auch kein Geld fließt. Bei Streitigkeiten, Diebstählen oder Zerstörungen in einem der Häuser ist das Tauschportal also außen vor und kann nicht belangt werden.

Wie sollten Probleme vermieden werden?

Die Tauschpartner müssen vorher alle wichtigen Details regeln. Festgeschrieben werden sollten die Anzahl der reisenden Personen, die Art der Schlüsselübergabe, die Nutzung von Telefon und Internet bis hin zur Versorgung der Haustiere.

Welche Versicherungen sind vonnöten?

Geht im Gastquartier etwas kaputt, tritt die private Haftpflichtversicherung ein. Läuft die Waschmaschine aus, ist die Hausratsversicherung zuständig. Beide Versicherungen sollte man vorab über den geplanten Haustausch informieren.

Auf den Internetseiten www.homeforhome.com, www.haustauschferien.com, www.fewo-tausch.de sowie www.homelink.de gibt es Informationen über den Haustausch sowie Angebote von Haustauschwilligen.

Urlaub machen, wo andere zu Hause sind: Das Prinzip des Haustausches. Gern geteilt wird auch das Auto: Die Anzahl der Carsharing-Nutzer steigt. Fotos: djd/Rensch Haus GmbH, djd/Ergo Direkt Versicherungen

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