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Knapp zwei Millionen Euro für Baumaßnahmen im Auetal / Rannenberger Straße größtes Projekt

Priemer: Hoffen auf staatliche und EU-Zuschüsse

Auetal (la). Knapp zwei Millionen Euro will die Gemeinde Auetal in diesem Jahr in bevorstehende Bauprojekte investieren. Dazu müssen auch Rücklagen in Höhe von einer Million Euro entnommen werden. "Dafür sind diese Rücklagen aber da, und wir hoffen außerdem, dass wir staatliche und europäische Zuschüsse für einige Projekte bekommen", sagte Bürgermeister Thomas Priemer während der jüngsten Sitzung des Umwelt- und Bauausschusses. Ziel sei es, eine freie Spitze in Höhe von 200 000 Euro zu erzielen, um für das kommende Jahr weitere größere Projekte in Angriff nehmen zu können. Dabei hat der Bürgermeister den Umbau des Rathauses im Blick.

veröffentlicht am 26.01.2008 um 00:00 Uhr

Schon seit langem fordert Ortsvorsteher und Feuerwehrmann Thomas

Nebenüblichen Sanierungs- und Renovierungsarbeiten an verschiedenen Gebäuden, wie zum Beispiel die seit langem geforderte Erneuerung des Tores am Feuerwehrhaus für 3000 Euro, sind in diesem Jahr zahlreiche Großprojekte vorgesehen. Das finanziell größte Projekt ist der Ausbau der Rannenberger Straße (wir berichteten). Von den rund 700 000 Euro, die für die Maßnahme veranschlagt sind, hofft die Gemeinde auf Zuschüsse in Höhe von 300 000 Euro. Für den Hochwasserschutz in Klein Holtensen soll durch ein Regenrückhaltebecken im Altenhagener Bruch gesorgt werden. Die Kosten dafür werden 135 000 Euro betragen, und 75 000 Euro investiert die Gemeinde in den Hochwasserschutz in Rehren. Die Hochbordanlage vor der Sporthalle soll gegen Winkelstützen ausgetauscht und Abfangleistungen am Bachweg verlegt werden. Für "Restarbeiten" an und in der Alten Molkerei stehen im Vermögenshaushalt 145 000 Euro bereit, und die Polizei soll dort ein Carport für etwa 8000 Euro bekommen. Im Bereich der Grundschule sind rund 47 000 Euro zur Einrichtung der Mensa und 30 000 Euro für die Erneuerung von Fenstern, der Decke und der Bodenbeläge im ehemaligen Vorschulbereich vorgesehen. Im Freibad muss der Beckenkopf durch Edelstahlelemente saniert werden. Das lässt sich die Gemeinde etwa 60 000 Euro kosten. Weitere große Posten im Vermögenshaushalt sind die geplanten Sanierungsmaßnahmen an den Dorfgemeinschaftshäusern in Bernsen mit 105 000 Euro und Borstel mit 46 000 Euro. Beide Häuser möchte die Gemeinde an die örtlichen Vereine abgeben, nachdem sie gründlich saniert wurden. "46 000 Euro reichen für die Sanierung in Borstel nicht aus", gab Ortsvorsteher und Ausschussmitglied Hans-Werner Gerber zu bedenken. Schließlich könne nicht alles in Eigenarbeit erledigt werden, und in der Planung fehle die Erdgeschossdämmung. Außerdem wünschen sich die Borsteler eine neue Bestuhlung für das Dorfgemeinschaftshaus. Der geplante Verwaltungshaushalt liegt mit 200 000 Euro rund 52 000 Euro unter der ursprünglichen Planung. Hier soll eine Prioritätenliste abgearbeitet werden. Ganz oben stehen darauf Renovierungsarbeiten in der Grundschule. Die Schülertoiletten müssen saniert werden, die Heizungsanlage und die Spielgeräte auf dem Schulhof. Insgesamt sind dafür 12 000 Euro vorgesehen. Für 30 000 Euro möchte die Gemeinde die Straßen, Wege und Plätze unterhalten, und 10 000 Euro sind für Unterhaltungsmaßnahmen auf den Friedhöfen vorgesehen. Die Mitglieder des Umwelt- und Bauausschusses haben den Haushaltsentwürfen zugestimmt. Jetzt muss der Rat bei seiner nächsten Sitzung darüber entscheiden.

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