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Zehn Tischlergesellen präsentieren Prüfungsstücke in der Sparkasse Weserbergland

Prächtig für die Seele und für die Sinne

Hameln (gro). „Gesellenstücke aus Holz in gelungener Formgebung, das ist etwas für die Sinne und für die Seele“, so lobte Brigitta Ehlers-Staak, Referentin für Berufsbildung des Instituts für Betriebs- und Arbeitstechnik des Tischlerhandwerks und Mitglied der unabhängigen Bewertungsjury, die elf ausgestellten Stücke in der Sparkasse Weserbergland. Hier hätten die Prüflinge ihr Können, ihre Kreativität und das hohe handwerkliche Geschick gezeigt.

veröffentlicht am 07.07.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 10:21 Uhr

Hameln (gro). „Gesellenstücke aus Holz in gelungener Formgebung, das ist etwas für die Sinne und für die Seele“, so lobte Brigitta Ehlers-Staak, Referentin für Berufsbildung des Instituts für Betriebs- und Arbeitstechnik des Tischlerhandwerks und Mitglied der unabhängigen Bewertungsjury, die elf ausgestellten Stücke in der Sparkasse Weserbergland.

Hier hätten die Prüflinge ihr Können, ihre Kreativität und das hohe handwerkliche Geschick gezeigt. Dabei zeige das Design, was Schönheit und Zweckmäßigkeit verbinde, was es in dieser Form noch nicht gegeben habe. Durch Form und Funktionalität sei es für den Menschen geschaffen und das angepasst an seinen Körper und an seine Seele. „Da wird einem bei genauem Hinsehen auch erst einmal richtig klar, was ein Tischler aus einem umgesägten Baum alles machen kann.“ Eine Belobigung erhielt Björn Wente von der Tischlerei Wehrhahn in Nettelrede für sein Bett und Nachtschrank. Den ersten Preis für einen Barschrank erhielt Simon Freche von der Tischlerei Deppe in Klein Berkel. Landrat Rüdiger Butte und Bürgermeisterin Ina Loth lobten dieses Stück als eines mit außergewöhnlichem Styling und Design. „Ich trinke ganz gerne mal einen Whisky“, so Freche „und da habe ich gedacht, mach mal einen Barschrank.“ Den Corpus erstellte er mit mitteldichten Faserplatten und das Dekor nennt sich Zebrano. 105 Stunden hat der junge Geselle für sein Stück gebraucht. Stolz sei er darauf, es geschafft zu haben und dann noch mit diesem Erfolg. Stolz war auch sein Chef Michael Deppe auf den guten Prüfling seines Betriebes. Insgesamt elf Tischler haben im Landkreis ihre Prüfung bestanden. Bis morgen, 8. Juli, sind die Gesellenstücke der jungen Tischler in der Sparkasse Weserbergland zu sehen. Beeindruckt zeigte sich die stellvertretende Marktbereichsleiterin des Kredithauses, Alexandra Brand. Sie lobte den Ideenreichtum und die eigenständigen Lösungen in hoher Fertigungsqualität bei der Verarbeitung und Umsetzung der Prüfungsstücke.

Der erste Preisträger: Simon Freche mit seinem Barschrank.


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