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Tradition: Haller Krippenspiel mit 13-köpfigem Posaunenchor

Posaunenklänge und kleine Engel

Halle (rbo). Ungewöhnlich ist es nicht, wenn ein Krippenspiel am Heiligabend in der Kirche aufgeführt wird. Wenn so ein Spiel allerdings von 34 Akteuren (davon allein 18 kleine Engel) und dazu noch in Begleitung eines 13-köpfigen Posaunenchores sowie einer Querflöte dargeboten wird, ist dies schon bemerkenswert. In Halle besteht diese Tradition bereits seit vielen Jahren. Und einen Posaunenchor findet man in der Samtgemeinde sonst nur noch in Ottenstein und Polle, weiß der Leiter der Haller Posaunisten, Hans-Jürgen Hilmer. Der Posaunenchor („wir können natürlich auch Polka oder Walzer spielen“) hatte schon eine halbe Stunde vor Beginn der Aufführung die bereits anwesenden Kirchenbesucher musikalisch in weihnachtlich-besinnliche Stimmung versetzt.

veröffentlicht am 27.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

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Was sich in der Kirche als disziplinierte und perfekte Inszenierung des Krippenspiels entpuppt, ist wenige Minuten vor dem großen Auftritt der drei bis 14 Jahre alten Darsteller ein Chaos von Hyperaktivität – oder gespielter „Gelassenheit“. Schnell wird hier und da noch etwas angenäht, eine Krone gerichtet, eine Feder wieder angeklebt oder ein eben noch vorhandener Hirtenstab gesucht. Viel Arbeit jedenfalls für das aus Katja Meyer, Andrea Borchers und Simone Steffen-Weber bestehende bewährte Betreuerteam.

Nach dem Krippenspiel deuteten etliche auf dem Boden liegende Federn dann auch darauf hin, dass der eine oder andere kleine Engel flugunfähig sein könnte. Für das Krippenspiel jedenfalls hatten die Akteure ein etwas anderes Krippenspielszenario als sonst mit zwei Erzählerinnen und Querflöte eingeübt, welches bei den Zuschauern sehr gut ankam. Dies zumindest ließ sich aus den anschließenden Beifallsbezeugungen ableiten



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