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Das Team des Landesverbands Niedersachsen sichert sich den 3. Platz

Polizeihundverein im Vierländerkampf

Hameln/Lübeck. „Die Kunst des Lebens besteht darin, zu lernen, im Regen zu tanzen, anstatt auf die Sonne zu warten.“ Das haben die Turnierhund-sportler des PHV Hameln (Erster Deutscher Polizeihundverein Hameln von 1920 e. V.) am eigenen Leib erfahren. Sechs Starter der Niedersachsen-Mannschaft wurden beim Vierländerkampf vom PHV Hameln gestellt. Am Vierländerkampf nehmen Mannschaften aus Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen teil. Die Mannschaften werden vom jeweiligen Obmann für Turnierhundsport des jeweiligen Landesverbands zusammengestellt. Jeweils vier Starter der Landesverbände messen sich gemeinsam mit ihren Vierbeinern in den Disziplinen Vierkampf, Geländelauf über 2000 Meter, Hindernislaufturnier und Shorty. Ausrichter war in diesem Jahr der Gebrauchshundesportverein Moisling aus dem Landesverband Schleswig-Holstein. Den Hamelnern war es am Freitag noch vergönnt, ihr Zelt auf dem Campingplatz in Lübeck-Moisling im Trockenen aufzubauen. Dominic Matthies errang mit seiner Dackel-Beagle-Hündin Lucy auf der Geländelaufstrecke über 2000 Meter seine neue Bestzeit mit 7,39 Minuten. Nova Scotia Duck Tolling-Retriever Quido ließ sich vom Regen nichts anhaben und lief mit seinem Hundeführer Patrick Butzlaff die Hindernisbahn zweimal fehlerfrei und erzielte mit 66 Punkten ein sehr gutes Ergebnis. Rabea Matthias und Eva Strohdeicher starteten mit ihren Vierbeinern Alwin von der Matschwiese und Polly ebenfalls im Hindernislaufturnier. Während Eva Strohdeicher vor allem mit dem durchweichten Rasen zu kämpfen hatte und nicht so richtig in Gang kam, kam Kromfohrländer Alwin mit Rabea Matthias besser voran, sammelte durch das Auslassen von Hindernissen jedoch Fehlerpunkte. Michael Mogalle startete für Niedersachsen mit Ashanti von Hamelon im Vierkampf, genauso wie Gabriela Beiße mit ihrer Deutschen Schäferhündin Holly vom Rolandsplatz. Das Team Michael und Ashanti zeigte sich beim Hürdenlauf nicht so souverän wie sonst. Die 6-jährige Malinoishündin stand so hoch im Trieb, dass sie anstatt, parallel zum Hundeführer über die Hürden zu springen, ihm fleißig vor den Beinen rumsprang – welch Wunder, dass es bei den beiden bei dem durchnässten Rasen nur zu acht Fehlerpunkten und keinen Verletzungen kam. Auch beim Shorty taten die Hamelner alles dafür, Niedersachsen voranzubringen. Beim Shorty müssen die Hunde zwei nebeneinanderliegende, kurze Hindernisbahnen überwinden, ist das erste Mensch-Hund-Team im Ziel, gibt’s den Startpfiff für das zweite Team. Laufzeiten und Fehlerpunkte für gerissene oder ausgelassene Hindernisse werden addiert. Hierbei zeigten sich die beiden Hamelner Teams souverän und lieferten fehlerfreie Durchgänge. Die Mannschaft aus Niedersachsen sicherte sich für einen Tag den 1. Platz. Doch das Ergebnis erwies sich als falsch. Der Landesverband aus Schleswig-Holstein holte erneut den Titel. Team Niedersachsen kam auf Platz 3.

veröffentlicht am 13.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 09:41 Uhr

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