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Axel Bergmann: Anhänge von E-Mails sollten nicht geöffnet werden - Virus sucht sich Weg in den Computer

Polizei warnt Bevölkerung vor falscher GEZ-Rechnung

Landkreis (jl). Die Polizei warnt vor einer relativ neuen Masche, mit der Kriminelle auf elektronischem Weg offenbar unrechtmäßig an das Geld anderer Leute kommen wollen. Der neue Trick sind offenkundig gefälschte Rechnungen der Gebühreneinzugszentrale (GEZ).

veröffentlicht am 18.01.2007 um 00:00 Uhr

Diese E-Mail sollte jeder Empfänger sofort löschen. Foto:pr.

Nach Angaben des Stadthäger Polizeisprechers Axel Bergmann werden seit geraumer Zeit von Unbekannten E-Mails mit gefälschten Absendern von Geldinstituten (Sparkasse, Volksbank) verschickt, deren Empfänger die Codes offen legen sollen, mit denen sie ihren Zahlungsverkehr per Computer abwickeln. Alle Geldinstitute warnen mittlerweile auf ihren Internetseiten vor dieser Masche. Nun muss sich auch die GEZ in den Kreis der Warner einreihen. Denn im elektronischen Umlauf sind den Originalen sehrähnliche Gebührenrechnungen, deren Empfänger stattliche 445,99 Euro zahlen sollen. Besonders tückisch: Wer der Aufforderung der E-Mail folgt, den Anhang zu öffnen um angeblich nähere Einzelheiten zu erfahren, installiert sich auf diesem Weg ein Virus auf seinem Computer. Dieser so genannte Trojaner schickt ohne Einfluss des Benutzers Daten an andere. Damit können Kriminelle nach Bergmanns Einschätzung auch den Zugang zum Online-Banking knacken. Deshalb warnt die Polizei vor dem Öffnen der Anhänge. Jeder Computer sollte mit einem aktualisierten Virenschutzprogramm und einer Firewall ausgestattet sein. Näheres über den Schutz gegen solche Angriffe erfahren Interessierte auf den Internetseiten des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik unter der Adresse www.bsi.de . Die falschen GEZ-Rechnungen haben laut Bergmann einen aktuellen Hintergrund und dürften deshalb manchen Empfänger im ersten Augenblick verunsichern: Die Gebührenpflicht für internetfähige Computer für Haushalte, die sonst keine Empfänger angemeldet haben. Diese gilt seit Jahresbeginn. Ein Empfänger der gefälschten E-Mail war übrigens der Dienstcomputer des Präventionsbeauftragten der Stadthäger Polizei, Axel Bergmann.



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