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Zwei Vorfälle: Katzen das Fell abgezogen

Polizei sucht sadistische Tierquäler

Engern (ur). Wer hat ihn in Kindertagen nie gehört, diesen schlichten und doch so wahren Spruch der da lautet: "Quäle nie ein Tier zum Scherz/denn es fühlt wie du den Schmerz."

veröffentlicht am 30.06.2007 um 00:00 Uhr

Zumindest haben die unbekannten Täter diese Verse wohl nicht an sich herankommen lassen, die - wie jetzt die Polizei meldet - am vergangenen Sonnabend an der Allensteiner Straße in Engern etwa eine halbe Stunde vor Mitternacht bis am frühen Sonntagmorgen um zwei Uhr eine Katze peinigten, indem sie ihr das Fell und teilweise auch das Fleisch bis auf den Knorpel des Schwanzes abzogen. Einähnlicher Vorfall ereignete sich bereits am Freitag, 8. Juni, zwischen 19 und 19.30 Uhr, ebenfalls in Engern und in der Leipziger Straße, also in unmittelbarer Nähe zum jüngsten Tatort. Als unbedachten Dummejungen-Streich wird man diese barbarischen Taten kaum noch sehen können - zumal da ja auch die nächtliche Stunde des Geschehens im zweiten Fall darauf zu verweisen scheint, dass es sich um erwachsene Tierquäler handelt, auch wenn man ihnen den entsprechenden Reifegrad sicher nicht zubilligen möchte. Unter Katzenhaltern in Engern geht inzwischen die Angst um, dass so etwas auch ihrem vierbeinigen Liebling geschehen könnte. Die geradezu perverse und sadistische Art und Weise des Vorgehens lässt leider die Vermutung als naheliegend erscheinen, das es sich bei diesem Täter oder dieser Tätergruppe um Personen mit schweren emotionalen Störungen handelt, von denen unter Umständen noch ganz andere Brutalitäten zu erwarten sind. Wer Hinweise auf die Täter machen kann oder den Vorfall sogar beobachtet hat, ohne ihn wahrscheinlich zu diesem Zeitpunkt in seiner ganzen Grausamkeit erkannt zu haben, der wird gebeten, seine Beobachtungen und Informationen umgehend unter der Rufnummer 05751/95450 an die Polizei weiterzugeben.



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