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Jugendfeuerwehr Tündern zieht Bilanz / Julia Klemm für ihr Engagement ausgezeichnet

Polizei stößt auf „feurigen“ Übungsplatz

Tündern. Aktiv in vielfältigen Bereichen der Jugendarbeit, so präsentierte sich die Jugendfeuerwehr Tündern im vergangenen Jahr. Dabei waren die jungen Brandschützer durchaus erfolgreich bei Wettbewerben, hatten ihren Spaß im Zeltlager aber auch bei den Übungsdiensten, und engagierten sich gegen Rechtsradikalismus. Und bei einer Vorführung mit Feuer schaute sogar unangemeldet die Polizei vorbei, konnte Jugendfeuerwehrwart Dirk Kotowski berichten.

veröffentlicht am 20.03.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 11:41 Uhr

Erfreulich ist auch die Mitgliederstärke bei der Jugendwehr in Tündern. So konnten bei zwei Austritten und einem Wechsel in die Einsatzabteilung vier neue Mitglieder gewonnen werden, sodass zum Jahresende zehn Jungen und sechs Mädchen zur Jugendfeuerwehr gehörten.

„Mit Marie Köster, Maike Kotowski und Leonie Schlegelmilch sind gleich drei Mitglieder aus der Kinderfeuerwehr zu uns gekommen. Was belegt, wie wertvoll auch diese Abteilung für uns ist“, meinte Dirk Kotowski. Verabschiedet aus der Jugendwehr und an die Einsatzabteilung übergeben wurde an diesem Abend Niklas Usadel.

Der Jugendwart führte in seinem Jahresbericht zahlreiche Aktivitäten auf. Die Teilnahme am Pfingstzeltlager bei der Jugendfeuerwehr Unsen etwa, wo beim Stadtwettbewerb ein 3. Platz erzielt wurde. „Leider reichte es bei den Kreiswettbewerben eine Woche später nicht für einen der vorderen Plätze“, merkte Kotowski an. In den Sommerferien setzten die Jugendlichen ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus und beteiligten sich an der Aktion „1000 Kilometer gegen Rechts“, bei der ein Fahrrad samt Anhänger mit Info-Material zu dem Thema von den Jugendwehren quer durch Niedersachsen bewegt wurde.

Begonnen hat man mit dem Bau eines eigenen Fahrzeuges. „Die Rohkarosse steht, in diesem Jahr wird weitergebastelt, damit wir zum Kreiszeltlager im Sommer fertig sind“, so der Jugendfeuerwehrwart.

Von den Mädchen und Jungen heiß ersehnt war der Langzeitdienst, bei dem der Alttag bei einer Berufsfeuerwehrwache ein bisschen nachgeahmt werden soll. Der Jugendwart: „Wir haben die zwei Tage mit Übernachtung im Feuerwehrhaus genutzt, um uns weiterzubilden und das Gelernte auszuprobieren.“ Als den Kindern dann gegen Abend demonstriert werden sollte, was passiert, wenn ein Fettbrand mit Wasser gelöscht wird, rief der dabei entstehende Feuerball gleich die Polizei auf den Plan. Aufgrund der vielen Brandstiftungen zu der Zeit wurde verstärkt Streife gefahren und so standen plötzlich Polizeibeamte bei der Jugendwehr. „Nachdem sie sich überzeugt hatten, dass hier alles seine Richtigkeit hatte, setzten sie ihre Streifenfahrt fort“, erzählte Dirk Kotowski.

Und dann gibt es bei der Jugendwehr Tündern noch Heinz Hönig, einen langjährigen Förderer der Jugendarbeit. Er zeichnet immer das „Jugendfeuerwehrmitglied des Jahres“ aus, wobei die Auszeichnung auch mit einer Geldspende von dem Tünderaner versehen ist. „Dabei geht es nicht nur um Fleiß und die Teilnahme an den meisten Diensten, sondern auch um den Einsatz für die Gruppe. Die Jugendwehr hat sich dabei in diesem Jahr für Julia Klemm ausgesprochen“, erklärte Horst Hönig.

Damit die anderen Jugendwehrmitglieder aber nicht ganz leer ausgingen, hatte der ehemalige Konditormeister gleich noch eine Schwarzwälderkirschtorte für alle mitgebracht. Bevor Julia Klemm sie anschnitt, wurde sie noch zur Schriftführerin gewählt und Jan-Eike Scheel zum Jugendsprecher. tis



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