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Überraschende Kontrolle an der Hauptschule am Ostertor / Eltern informiert

Polizei besorgt: 30 von 53 Fahrrädern sind nicht mehr verkehrssicher

Rinteln (ju/mf/ch). Ohne Vorwarnung hat die Polizei am Dienstagvormittag 53 Fahrräder der Schüler und Schülerinnen der Hauptschule am Ostertor kontrolliert. Die Bilanz zeigte erschreckende Ergebnisse: 30 Fahrräder sind beanstandet, fünf komplett aus dem Verkehr gezogen worden.

veröffentlicht am 08.11.2007 um 00:00 Uhr

Sibylle Bädermann prüft hier die Bremsen. Foto: ju

Schüler, die ohne Licht fahren, stellen eine große Gefahr im Straßenverkehr dar. Dies musste die Polizei mehrmals feststellen, während sie typische Schulwege, wie die Weserbrücke, beobachtet hat. "Immer häufiger fällt auf, dass Schüler ohne Licht unterwegs sind", erklärte Polizeikommissarin Sibylle Bädermann. Deshalb hat die Polizei in Zusammenarbeit mit Hauptschullehrer Werner Schwarz, der an der Schule für die Verkehrserziehung verantwortlich ist, diese Kontrolle organisiert. "Der Zeitpunkt war uns wichtig, weil jetzt auch die dunkle Jahreszeit anbricht und es durch die Zeitumstellung früher dunkel wird", erläuterte Schwarz. Die beiden Polizeikommissare Sibylle Bädermann und Sebastian Bebermeier prüften die Funktionstüchtigkeit von Licht, Bremse und Klingel. Alle Fahrräder, die die Kontrolle bestanden haben, erhielten eine TÜV-Plakette. Wies ein Fahrrad Mängel auf, wurden Klassenlehrer und die Eltern informiert. "Die wissen oft gar nicht um den Zustand des Rades ihres Kindes Bescheid", so die Erfahrung von Sibylle Bädermann. Eine 14-tägige Frist gibt den Schülern die Chance, die Mängel zu beheben und die dann verkehrstauglichen Räder erneut der Polizei vorzuführen. Als freiwillige Helfer haben sich wie bereits im letzen Jahr Andrej Lir und Alexander Ill aus der 9. Klasse gemeldet, um kleinere Mängel direkt vor Ort zu beheben. Erfreuliches Ergebnis der Kontrolle im letzten Jahr: Die Schüler haben die Überprüfung ernst genommen und alle Schäden repariert. Völlig untaugliche Fahrräder werden gleich in der Schule behalten und müssen von den Eltern persönlich abgeholt werden. "Unsere Aufgabe ist es nicht, die Schüler zu bestrafen, sondern aufzupassen, dass ihnen nichts passiert", betonte Schwarz. Das sieht auch der Siebtklässler Eduard Sisenker ein, dessen Rad beanstandet worden ist: "Ich will mein Fahrrad reparieren, um wieder sicher zur Schule fahren zu können." Aufgrund desüberraschenden Auftretens der Polizei kam jedoch der ein oder andere Schüler auf die Idee, sein Fahrrad kurzerhand zu verstecken. Um dies zu verhindern, wurden zwei ältere Schüler mit der Überwachung der noch ungeprüften Fahrräder beauftragt.

Kontrolle bestanden!
  • Kontrolle bestanden!


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