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Politiker stimmen Schulfonds zu

Rehren (la). Die Gemeinde Auetal richtet vom Jahr 2008 an einen Schulfonds ein. Das hat der Jugend- und Sozialausschuss am Dienstagabend einstimmig beschlossen.

veröffentlicht am 15.11.2007 um 00:00 Uhr

Mit dem Schulfonds soll kurzfristig, unbürokratisch und unmittelbar Kindern aus einkommensschwachen Familien geholfen werden. 35 Euro pro Kind und Schuljahr wird für die Beschaffung von Schulmaterial - Hefte, Schreibmaterial und Kopien von Lernunterlagen - gezahlt. In der Gemeinde Auetal sind in diesem Schuljahr 13 Kinder eingeschult worden, deren Eltern nichtüber die finanziellen Mittel verfügen, die notwendigen Schulbücher zu bezahlen und deshalb von der Mietgebühr befreit worden sind. Insgesamt dürften daher bei vier Klassenjahrgängen maximal 60 Kinder für die Unterstützung aus dem Schulfonds in Frage kommen. "Früher gab es für diese Familien Beihilfen. Heute ist in den Arbeitslosengeld-II-Leistungen ein Teilbetrag enthalten", erläuterte Bürgermeister Thomas Priemer. Da dieses Geld aber als Einkommen der ganzen Familie gesehen und oftmals für den täglichen Bedarf ausgegeben wird, fehle das Geld für das Schulmaterial. "Die Kommunen sehen sich bewogen hier zu helfen", so Priemer. Der Schulfonds sei ein Zeichen der Hilfsbereitschaft, aber eine freiwillige Leistung der Gemeinde. Zwar stellten andere Gemeinden 100 Euro pro Kind und Schuljahr bereit, aber die Höhe und das Verfahren müsse der Gemeinde überlassen werden, sagte Priemer. Die Ausschussmitglieder einigten sich auf 35 Euro pro Kind und Schuljahr. Dieser Betrag soll nach Einführung des Schulfonds überprüft und wenn notwendig erhöht werden. Die Verwaltung wird nun ein Verfahren für die Vergabe erarbeiten und die erforderlichen Finanzmittel im Haushalt 2008 bereitstellen.



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