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Politiker sollten über die Schwarzarbeit lieber froh sein

Zu: „Schwarzarbeit nimmt zu“, vom 24. November

veröffentlicht am 30.11.2010 um 19:00 Uhr

Ja, ja, ihr leidgeprüften Politiker, einige von euch glauben doch selber nicht, was ihr versucht, uns Bürgern unterzujubeln! Jedes Jahr steht wieder das leidige Thema von der sogenannten Schwarzarbeit zur Debatte und man appelliert bei jedem Mann, Frau etc. an das Rechtsbewusstsein und dass es sogar eine Straftat sein soll.

Wer von Unrecht spricht, sollte sich erst einmal selber die Frage stellen, ob er oder sie noch ohne Scham in den Spiegel schauen kann. Sie sollten sich darüber eigentlich freuen, dass mit dem Steuergeld von der Schwarzarbeit die leeren und ausgeplünderten Staats-Kassen etc. aufgefüllt werden, sonst würde es noch düsterer aussehen!

Wann begreifen einige Politiker bloß endlich, dass sie selber Schuld daran haben, dass es so ist, wie es ist! Sie sollten eher froh sein, dass die Schwarzarbeit mit einem Umsatz von vielen Milliarden ein Bestandteil unserer wieder florierenden Wirtschaft ist und daher der Staat davon auch im großen Stil profitiert. Daher scheinen die Ausfälle für die Sozialkassen eher eine untergeordnete Rolle zu spielen! Vielmehr ist die Verfolgung der Schwarzarbeiter das eigentliche Übel, die mehr Kosten verursacht als der Verlust in den Sozialkassen etc.! Es ist doch meines Erachtens der beliebteste und damit der am weitesten verbreitete Volkssport, und Sport ist doch bekanntlich gesund und hält Leib und Seele zusammen, sagt man! Das eigentliche Problem einiger Politiker ist, einer plappert uns Bürgern etwas vor und meint, dass jeder der gleichen Meinung zu sein hat und den suggerierten Unfug glauben muss! Dass Gesetze eingehalten werden sollen, mag ja sein, dass sie aber auch immer richtig sind, sei dahingestellt!

Werner Kulka, Hameln

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