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Politik will Sozialfonds für Kindergärten

Samtgemeinde Nenndorf (rwe). Die Nenndorfer Jugendpolitiker haben eine Idee der Schulpolitiker aufgegriffen und auch für jeden Kindergarten in der Samtgemeinde einen Sozialfonds eingerichtet. Pro Gruppe stehen den Leiterinnen nun 25 Euro an freien Mitteln pro Jahr zur Verfügung, um damit soziale Härten auszugleichen und auch den Kindern die Teilnahme an Gemeinschaftsaktionen zu ermöglichen, deren Familie sich das nicht leisten können.

veröffentlicht am 29.01.2008 um 00:00 Uhr

Dabei verzichteten die Politiker auf jegliche Vorgaben undüberließen es ganz den Erzieherinnen, wie sie künftig die Hilfe einsetzen. Obwohl es sich gemessen am Millionvolumen des Etats nur im Kleingeld handelt, entwickelte sich eine lebhafte Debatte über die Form der Vergabe. Dabei hoben die Politiker hervor, mit diesem schritt vor allem ein "Signal für Familienfreundlichkeit" setzen zu wollen. Der Nenndorfer Finanzausschuss hat sich in der Beratung zum Haushaltsplan darüber hinaus dafür ausgesprochen, dass die Positionen gegeneinander deckungsfähig sind. Danach könnte ein Kindergärten auch auf seinen Betrag zugunsten eines anderen verzichten, wenn dieser das Geld dringender benötigt.

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