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Heftige Debatte im Kreistag Hameln-Pyrmont - drei Gegenstimmen

Politik nimmt e.on-Angebot an

Landkreis (TT). Die Politiker des Kreistages Hameln-Pyrmont haben eine Vereinbarung mit dem Energieversorger e.on beschlossen, nach der e.on 1,2 Millionen Euro zahlt sowie bis 2011 insgesamt 30 Ausbildungsplätze garantiert - im Gegenzug aber den Standort Hameln vorzeitig aufgeben darf. Allein Klaus Arnold (CDU), Hartmut Büttner (SPD) und Frank Pook (Linke) stimmten dagegen. Die Debatte gipfelte in einer Auseinandersetzung zwischen Arnold und Gabriele Lösekrug-Möller (SPD).

veröffentlicht am 20.12.2007 um 00:00 Uhr

Arnold hatte seine Ablehnung damit begründet, dass "wichtige Teile des bestehenden Vertrages bis Ende 2011 beziehungsweise sogar bis Ende 2014 laufen" und die neue Vereinbarung damit einen klaren Nachteil für den Landkreis bedeute: "Wir sind so dreist und kassieren Abwrackprämien, damit ein Betrieb und seine Arbeitsplätze verschwinden." Lösekrug-Möller rügte den Begriff Abwrackprämie "aufs Schärfste" und fand es "unerhört, dass Sie Menschen suggerieren, wir würden sie verkaufen wie ein altes Auto". Arnold erwiderte: "Wenn Sie nur die Argumente der Großen haben, tut es mir leid."



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