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Eintracht unterliegt TuS Drakenburg 0:1 / Das Tor des Bezirksoberligisten ist wie vernagelt

Pokaltraum des TSV Bückeberge endet im Halbfinale

Frauenfußball (pm). Der Traum vom Bezirkspokalsieg, dem Double, ist für den Bezirksligameister TSV Eintracht Bückeberge zu Ende. Mit 0:1 unterlagen die Wendthägerinnen im Halbfinale dem Bezirksoberligisten TuS Drakenburg. Für die Eintracht die erste Heimniederlage in einem Pflichtspiel in dieser Saison. "Es sollte einfach nicht sein. Letztlich fehlt durch das verpasste Finale aber nur das i-Tüpfelchen auf einer ansonsten perfekten Saison", sagt TSV-Trainer Uwe Kranz.

veröffentlicht am 23.05.2008 um 00:00 Uhr

Ardiana Syla (l.) verpasste die letzte große Ausgleichschance zw

Gegen die sehr robust zu Werke gehenden Gäste hatte der TSV in der Anfangsphase mehr vom Spiel. Die besten Chancen verpassten Kathrin Mathiesen, die an einer Hereingabe von Meike Hunte vorbeirutschte und Inka Schütt, die den Kasten mit einem Freistoß nur knapp verfehlte. Nach einer halben Stunde setzte sich auf der Gegenseite Manuela Ruttmann geschickt durch, drang in den Strafraum ein und schlenzte den Ball um Sonja Braun herum ins lange Eck - 0:1, aus heiterem Himmel. Der Schock wirkte nach. Der TSV ließ sich zurückdrängen und schien von den harten Zweikämpfen mit einem Mal beeindruckt. Ruttmanns Freistoß (37.) wurde von Braun um den Pfosten gelenkt, und Theresa Zeckel riskierte bei einer Rettungsaktion kurz vor der Linie Kopf und Kragen. (41.). In der Pause fanden sich die Gastgeberinnen wieder. Die Eintracht drängte nach Wiederanpfiff auf den Ausgleich. Jessica Biesterfeld (61.) traf mit einem Volleyschuss aus sieben Metern nur die Torfrau. Das klassenhöhere Team verlegte sich voll und ganz auf Torsicherung und weite Befreiungsschläge. Doch alle Konterbemühungen der Drakenburgerinnen verpufften. Anders der TSV Bückeberge, der gute Einschussmöglichkeiten durch Schütt, Hunte, Nina Lutz und Lara Hoffmann ausließ. Auch bei Ecken und Freistößen brannte es jedes Mal lichterloh im TuS-Strafraum. Zwei Minuten vor Schluss verfehlte Ardiana Syla das Gästetor aus der Drehung nur um Haaresbreite. Dann war die Partie vorbei. "Die Spielerinnen haben nach dem Abpfiff sehr emotional reagiert, waren natürlich bitter enttäuscht über das sehr unglückliche Ausscheiden. Was uns trotz der Niederlage bleibt, ist aber das beste Abschneiden im Bezirkspokal in der Vereins- geschichte", sagte Eintracht-Trainer Uwe Kranz. Im Finale treffen nun der TuS Drakenburg und der Bezirksligist SG Limmer II aufeinander. TSV: Braun, Pelzer, Linda Syla, Zeckel, Biesterfeld, Mathiesen (70. Hoffmann), Mensching, Schütt, Lutz, Hunte, Ardiana Syla.



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