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Pokal für ihren Schulleiter

Das „Prinzip Hoffnung“, mit dem die Pädagogen der Herderschule arbeiten, hat sich gelohnt: Noch nie seit seinem Amtsantritt als Rektor seit 2004 konnte Hartwig Henke so viele hochwertige Abschlüsse in den Klassen 9 und 10 verzeichnen, wie er bei der Entlassungsfeier der Hauptschule im Musikpavillon des Gymnasiums bekanntgab.

veröffentlicht am 21.06.2017 um 14:11 Uhr

Für beste Noten ausgezeichnet wurden an der Herder-Schule in Bad Pyrmont: Luisa Schlag, Fabian Kärger und Tim Kreutzmann (v.li.n.re.) Foto: Hei
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Karin Heininger Reporterin

„Hauptschüler sind besser als ihr Ruf“, stärkte der Schulleiter das Selbstbewusstsein der 68 Absolventen.

Aus den Klassen 10 wurden 36 Schüler entlassen. Sieben von ihnen erwarben den Erweiterten Sekundar-I-Realschulabschluss, 19 den Sekundar-I-Realschulabschluss und neun den Sekundar-I-Hauptschulabschluss. Ein Schüler wechselt in die Sprachförderklasse der Berufsschule. 13 Schüler beginnen eine Ausbildung, 15 wechseln in die Berufsfachschulen nach Hameln, drei besuchen die Fachoberschule, einer die Handelslehranstalt. Eine Schülerin geht zur Bundeswehr, ein Schüler macht ein Freiwilliges Soziales Jahr, zwei wiederholen freiwillig das 10. Schuljahr an der Herderschule.

Aus Klasse 9 wurden 32 Schüler entlassen, von denen 15 ins freiwillige 10. Schuljahr der Herderschule wechseln. 13 gehen auf Berufsfachschulen oder in die Berufseinstiegsklasse, zwei wiederholen die Klasse 9 , und zwei starten mit einer Ausbildung. Für die neue Klasse 10 liegen 10 zusätzliche Anmeldungen aus anderen Schulen vor.

Den besten Notenschnitt mit 1,3 erreichte Fabian Kärger im Erweiterten Sekundar-I-Realschulabschluss. Er wurde dafür vom stellvertretenden Bürgermeister Udo Nacke und Schulamtsleiter Tobias Honka mit einer Auszeichnung der Stadt geehrt, ebenso wie Luisa Schlag für 2,1 im Sekundar-I-Realschulabschluss und Tim Kreutzmann mit 1,9 im Hauptschulabschluss. Melanie Heinrich vom Elternverein zeichnete die Schulabgänger für ihr Engagement bei Projekten der Berufsorientierung aus.

Beim „Blick in den Rückspiegel“ lobte der Schulleiter den problemlosen Umgang mit den Klassen und das Sozialverhalten der Schüler. Und für „den besten Schulleiter, den eine Schule haben kann“, überreichten sie Hartwig Henke einen Pokal.

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