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Furioser Start im "Locomotive" / Bandprojekt schafft erste Hürde / Clubtour geplant

"Point of no Return" darf wiederkehren

Bad Nenndorf (oke). Künstlerische Projekte bergen heutzutage ein nicht unerhebliches Risiko für alle Beteiligten. Für Jo Göbel und seine neue Gruppe "Point of no Return" hat sich das Wagnis dennoch gelohnt. Mit ihrem ersten Präsentationsauftritt in der Lokomotive in Bad Nenndorf haben sie die erste, und gleichzeitig schwierigste Hürde - das Publikum zu überzeugen - geschafft.

veröffentlicht am 19.11.2007 um 00:00 Uhr

Applaus für "Point of no return": Die Band hat in der "Loc" im B

So stellt man sich einen erfolgreichen Bandleader vor: lässig, selbstbewusst und wohl auch ein wenig erleichtert, dass der erste Auftritt reibungslos über die Bühne gegangen ist. "Manche von uns konnten sich das gar nicht so vorstellen", schmunzelt Göbel angesichts des Publikumsandrangs, den der Präsentationsauftritt seiner neuen Band in der "Loc" ausgelöst hatte. Am vergangenen Sonnabend hatten dort die Bandmitglieder ihr neues Programm vorgestellt. In der zweistündigen Show gaben die acht Musiker einen Vorgeschmack ihrer demnächst anstehenden Clubtour. Das Repertoire richte sich an die Generation "20 plus", mit einem Schwerpunkt in den Stilrichtungen Rock, Country und Pop. Die Stücke sind dabei abwechslungsreich von ruhigen Balladen bis hin zu fetzigen Rock-Nummern. Das "Meer aus Feuerzeugen", das die Zuhörer bei "The last Goodbye" entzündeten, ist für die Bandmitglieder der beste Beweis, dass ihr Stil den Nerv des Publikums getroffen habe, so Göbel. Dass das Publikum den Auftritt so positiv aufnahm, lag aber nicht zuletzt auch an der Einstimmung durch das Vorprogramm, so der Leadsänger. Hierfür konnte der er Jürgen Albrecht gewinnen, der dem regionalen Publikum mit seinem "Fröhlichen Dutzend" ein Begriff sein dürfte. An diesem Abend jedoch boter einen Soloauftritt, in dem der Schiller-Fan die musikalischen Parts mit humoristischen Anekdoten rund um sein Idol auflockerte. Dem Publikum habe der ungewöhnliche Auftritt jedenfalls gefallen. "Das ist Kunst", so Göbel. Mit der gelungenen Kür ist nun der Weg frei für die nächsten Vorhaben. So steht neben der Clubtour, bei der die Band zahlreiche Gigs in der Region liefern will, auch die Produktion einer CD und einer DVD an, die im Sommer erscheinen soll. In dieser Zeit plant Göbel auch seine "Bädertour", die entlang der Nord- und Ostseeküste führen soll.



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