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Bauwerk kostet 95 000 Euro

Pohler Bach: Kleine Brücke, große Ausgabe

Pohle (bab). In Pohle wird mit der Erneuerung der Brücke über den Pohler Bach begonnen. Der Rat hat dem Nachtragshaushalt dafür zugestimmt. In der kommenden Woche soll mit den Arbeiten angefangen werden. Der Rat beschäftigte sich auch mit dem Dorfgemeinschaftshauses und der "Wilhelmshöh".

veröffentlicht am 04.10.2008 um 00:00 Uhr

An der Brücke, die über die Hauptstraße zur Schulstraße und zur Lindenstraße führt, hatte die Gemeinde Pohle starke Mängel festgestellt. Die Verwaltung hatte dringenden Handlungsbedarf gesehen. Bei seiner letzten Sitzung hat der Rat jetzt dem Nachtragshaushalt zugestimmt, in dem 95000 Euro für die Sanierung der Brücke eingestellt worden sind. Das Geld für den Bau wird vorwiegend aus der Rücklage entnommen. Die Rücklage schmilzt damit um 77 200 Euro auf 10 000 Euro. Gemeindedirektor Uwe Heilmann teilte mit, dass die Arbeiten rund vier Wochen in Anspruch nehmen werden. Über die Erneuerung der Trennwand im Dorfgemeinschaftshaus habe der Rat noch nicht beschlossen, so Heilmann. Die Gemeinde wolle sich noch von einem Fachmann beraten lassen, welche Lösung die sinnvollste sei. Bereits in vorherigen Sitzungen hatte das Gremium darüber diskutiert, ob ein Vorhang oder eine Falttrennwand sich besser eigne. Wie Heilmann berichtete, müsse mittelfristig auch weiter an der Sanierung des Dorfgemeinschaftshauses gearbeitet werden. Feuchtigkeitsschäden im Fundament sollen beseitigt werden. Eine Isolierung von Dach und Fassade stehe an. Der Rat werde das Thema in der Dezember-Sitzung behandeln. Das Gremium hat außerdem die Beschränkungen für die Dacheindeckung im Baugebiet "Wilhelmshöh" aufgehoben, wie Jörg Hupe (CDU), stellvertretender Bürgermeister erklärte. Die Vorschriften in der Gestaltung sollten laut Beschlussvorlage auch im Interesse einer Verbesserung der Vermarktung gelockert werden, da esin der Umgebung der elf Grundstücke keine Einschränkungen und Vorgaben gibt. Der Rat habe sich dafür ausgesprochen, die Gestaltung des Daches freizugeben, teilte Hupe mit. Die Dachneigungbleibe jedoch so, wie die Bauvorschrift sie vorgesehen habe. Diese liegt zwischen 28 und 48 Grad.



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