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Vor Gericht: 19-Jähriger wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt - Geldauflage

Pöbelei und Messerstecherei am "Happy Night"

Rinteln (maf). Nach einer Schlägerei vor der Diskothek "Happy Night" hat Jugendrichter Christian Rost einen 19-jährigen Rintelner wegen gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

veröffentlicht am 19.05.2007 um 00:00 Uhr

Bei der Auseinandersetzung im März vergangenen Jahres hatte der Angeklagte zwei gleichaltrigen Diskothekenbesuchern mit einem so genannten "Butterfly-Messer" Stichverletzungen an Rücken, Gesäß und Beinen zugefügt. Nun muss der 19-Jährige, der momentan seinen Wehrdienst absolviert, eine Geldauflage von 200 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung überweisen. Am 18. März verließen mehrere junge Leute gegen 2.30 Uhr das "Happy Night" und gingen zu einem Taxi. An einer Treppe trafen sie auf den Angeklagte, der beleidigt wurde und mit einem der Besucher in Streit geriet. Es kam zu gegenseitigen Pöbeleien und Beschimpfungen, ehe die beiden Kontrahenten aufeinander losgingen. Als sie auf dem Boden lagen, schaltete sich noch eine weitere Person in die Prügelei ein. Dann stach der Angeklagte mit seinem Butterfly-Messer zu. Dabei wurde einer der Männer am Rücken und am Gesäß getroffen, sein Begleiter erlitt hierbei eine leichte Stichverletzung am Oberschenkel. Vor Gericht schilderte der vom Rintelner Rechtsanwalt Marco Vogt verteidigte Soldat einen anderen Tatverlauf. Demnach will der 19-Jährige das Messer gezogen haben, um seinen Kontrahenten abzuschrecken. Gestochen habe er damit aber nicht. Vielmehr habe er die Waffe fallen lassen, bevor es zur Schlägerei kam.



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