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TuS Lindhorst verliert beim TK Hannover 85:99 / Spielmacher kommt vom UBC Hannover und zeigt gute Ansätze

Pleitenserie geht trotz Neuzugang Vladislav Efanov weiter

Basketball (rh). Noch nie war der TuS Jahn Lindhorst so nah an einem Siegüber den Dauerrivalen TK Hannover. Am Ende verlor der TuS das Oberliga-Spiel beim TKH mit 85:99 (47:47).

veröffentlicht am 11.12.2007 um 00:00 Uhr

Christian Brenneke (r.) brillierte nur im ersten Viertel mit gro

Vor der Partie musste das Team die nächste Hiobsbotschaft in dieser Katastrophensaison hinnehmen. Nach Heinrich Gerhardt und David Bednareck fiel mit Oleg Burhanau (Bänderverletzung) der nächste Stammspieler aus der "Ersten Fünf" aus. Doch es gab auch etwas Positives: Mit Vladislav Efanov zauberte der TuS einen neuen Spielmacher aus dem Hut. Efanov spielte zuletzt beim UBC Hannover. Am Ende stand der TuS wieder mit leeren Händen da und die Tabellensituation wird immer prekärer. Das was sich im ersten Viertel abspielte war fast unglaublich. Der TuS, gelenkt von seinem neuen Playmaker Efanov, dominierte seinen Gegner dermaßen, dass nur wenige Zuschauer nach Ende dieses Viertels noch ein Pfifferling auf die Heimmannschaft gaben. Mit drei Dreiern (Efanov und zweimal Brenneke) und folgenden Traumkombinationen spielte man den TKH an die Wand. Dazu kam noch, dass die Lindhorster Defensive den TKH-Korbjäger Kevin Klipsch gut unter Kontrolle hatte. Mit 33:15 ging dieser Spielabschnitt an die Lindhorster. Der TKH ging in das nächste Viertel mit einigen taktischen Veränderungen und einer gesteigerten Aggressivität. Leider auch mit zwei brutalen Fouls gegen Efanov. Das brachte den Spielfluss des TuS durcheinander. Besonders die Schützen von der Dreierlinie wurden nicht mehr konsequent verteidigt. Schritt für Schritt kam der TKH näher und zur Halbzeitpause war der Ausgleich erreicht. Nach der Pause blieb das Spiel einige Zeit ausgeglichen. Von einer Lindhorster Dominanz war aber nichts mehr zu erkennen. Hinzu kam, dass der TKH aus der Distanz jetzt deutlich besser traf und sich so Punkt für Punkt absetzen konnte und es so kurz vor Ende des dritten Viertels auf eine 16-Punkte-Führung brachte. Jetzt setzte sich auch Klipsch immer öfter gegen die Lindhorster Abwehrspieler durch. Noch allerdings gab der TuS das Spiel nicht verloren. Mit einer Ganzfeldpresse konnte man diesen Rückstand noch einmal halbieren. Zu mehr allerdings reichte es nicht. TuS: Brenneke 28, Efanov 23, Weinert 13, Victor Burhanau 7, Glänzer 6, Herber 4, Schierhorn 4



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