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Platzverweise für Gewalttäter

Stadthagen (jl). Das Verhängen von sechsmonatigen Platzverweisen für Gewalttäter rund um die Abifeten in der Festhalle hat sich aus Sicht der Stadthäger Polizei als effektives Mittel gegen Straftaten erwiesen. In einer ersten Bilanz des jetzigen Einsatzkonzeptes erwähnt Polizeisprecher Axel Bergmann 15 Platzverweise.

veröffentlicht am 27.11.2008 um 00:00 Uhr

Das sechsmonatige Betretungsverbot, so die amtliche Vokabel, gilt für den Festplatz sowie die umliegenden Straßen. Verhängt wurde es in der Fetensaison 2007/08 vornehmlich gegen Personen, gegen die die Polizei wegen Körperverletzungsdelikten ermittelt hat. In Einzelfällen wird den Betroffenen auch Widerstand gegen Staatsdiener bei der Personalienfeststellung vorgeworfen. In anderen Fällen hatten die jungen Leute Platzverweise für einzelne Veranstaltungen nicht beachtet. Einer der jüngsten Fälle betrifft einen 22-jährigen Hesper und einen 23-jährigen Stadthäger. Das Duo war laut Polizei während einer Abifete am 8. November wegen Körperverletzung festgenommen worden. Nach Absprache mit der Polizei hat die Stadt als zuständige Instanz gegen die beiden Männer ein Besuchsverbot für solche Veranstaltungen verhängt, das bis zum 31. Mai kommenden Jahres gilt. Die schriftliche Verfügungen sind den beiden in den vergangenen Tagen zugegangen. Laut Bergmann ist in Gesprächen mit Fetenbesuchern immer wieder deutlich geworden, "dass die feierfreudigen jungen Menschen auch selber kein Interesse daran haben, solche Störenfriede bei ihren Partys zu finden". Die Abifeten werden deshalb seit geraumer Zeit von der Polizei, dem städtischen Amt für Ordnungs- und Bürgerdienste sowie dem Jugendamt des Landkreises begleitet. Bei den Vorgesprächen sind in der Regel die Veranstalter sowie Vertreter der in der Halle eingesetzten Sicherheitskräfte dabei.



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