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Tischtennisnachwuchs sammelt Erfahrungen bei einem Turnier in Belgien

Platz vier für "Team Schaumburg"

Tischtennis (la). Beim Tischtenniskreisverband Schaumburg kam die Idee auf, einmal an einem internationalen Tischtennisturnier teilzunehmen. Sinn derÜbung: Die leistungsstärkeren Spieler einmal über mehrere Tage echt zu fordern und den "normalen" Spielern einmal zu zeigen, was möglich ist.

veröffentlicht am 29.07.2006 um 00:00 Uhr

Gesagt getan, nachdem die Einladungen an die Vereine versandt wurden, trudelten so nach und nach 33 Anmeldungen ein. Sogar aus unseren Nachbarkreisen kamen einige Spieler mit, um das "Team Schaumburg" zu unterstützen. Wichtig dabei: Für je drei Jugendliche musste auch ein Betreuer zur Verfügung stehen. Tischtennisspieler sind im positiven Sinne "verrückt" und so standen auch nach kurzer Zeit die Betreuer parat. Einige Besprechungen folgten und schon traf man sich zur Abfahrt nach Hasselt in der belgischen Provinz Limburg. In dem Konvoi der neun Autos waren zwei Kleinbusse, die den größten Teil des Gepäcks und die Verpflegung (z. B. 220 Liter Getränke, 6 KG Spaghetti, 180 Brötchen, ca. 20 Toast- und Graubrote, usw.) transportierten. Nach etwa fünf Stunden und schon um einige Reiseerlebnisse reicher war die Gruppe dann in aufgeregter Erwartung im Ferienpark "Molenheide". Je sechs Personen wurden in einem Haus untergebracht und mussten sich darin auch selbst verpflegen. Viele Eltern wären überrascht zu welchen "haushaltstechnischen" Höchstleistungen ihre Sprösslinge auf einmal fähig waren. Die Zuhause "beliebten" Dinge wie Betten beziehen, Essen zubereiten, Abwaschen wurden schnell, wie klaglos und ordentlich erledigt schließlich waren ja alle "heiß" auf Tischtennis. 33 Spieler (19 Jungen und 14 Mädchen) fuhren dann am nächsten Tag nach Hasselt, um dort in das Turniergeschehen einzugreifen. Dazu das Wichtigste in Stichworten: Gespielt wurde an 218 Tischen in insgesamt acht Sporthallen. In dem international besetzten Teilnehmerkreis waren Nationalspieler aller Altersklassen aus 14 Ländernz.B. Belgien, Polen, Irland, der Schweiz, Frankreich,Holland, Tschechien, Dänemark am Start. An den drei Tagen wurden insgesamt 7 449 Spiele austragen. Alle Starter nahmen sowohl an einer Mannschafts- wie auch an einer Einzelkonkurrenz teil. Die Besonderheit dabei: Es wurden alle Plätze ausgespielt. Dieser Spielmodus führte dazu, dass alle Spieler an drei Tagen mindestens 16 bis 20 Spiele absolvieren mussten. Mit anderen Worten: Die Spieler wussten abends "was sie getan hatten". Neben diesen Impressionen sind auch die sportlichen Erfolge erwähnenswert. "Team Schaumburg" konnte zwei erste, einen zweiten und einen dritten Platz feiern. Insgesamt belegte das "Team Schaumburg" den unglücklichen 4. Platz in der Mannschaftswertung. Wie uns Lehrreferent Carsten Göbe mitteilte ist dies umso bemerkenswerter, weil an dem Turnier 790 Teilnehmer in 91 Mannschaften aus 14 Ländern teilnahmen. Am Montag wurde dann im Autohof Lauenau das Gruppenfoto aufgenommen. Sicher sind alle Teilnehmer zufrieden mit den sportlichen Leistungen. Die Kinder und Jugendlichen waren sich in einem einig: Im nächsten Jahr gehts wieder nach Belgien.

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