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Gemeinden der Samtgemeinde Nienstädt bieten jeweils günstige Schwimmbadkarten für Kinder

Planschen fast für lau

Samtgemeinde Nienstädt. Zwar kann die Samtgemeinde Nienstädt kein eigenes Schwimmbad „vorweisen“, junge Bürger der einzelnen Mitgliedsgemeinden erhalten dennoch jedes Jahr von Neuem die Gelegenheit, vergünstigt in einem der nahegelegenen Bäder – beispielsweise im Bergbad Bückeburg oder im Obernkirchener Sonnenbrinkbad – einen Sprung ins kühle Nass zu wagen. Nienstädt, Helpsen, Hespe und Seggebruch bieten nämlich – alle unabhängig voneinander – Kindern und Jugendlichen bis zu einem bestimmten Alter, die auch vor Ort wohnen, Eintrittskarten für ausgesuchte Badeanstalten zu vergünstigten Preisen. Das heißt: Die Jugendlichen zahlen eine geringe Eigengebühr, die das „Wertgefühl“ der Karten erhalten soll, den Rest des Eintritts übernimmt die jeweilige Gemeinde.

veröffentlicht am 04.06.2013 um 18:04 Uhr
aktualisiert am 04.06.2013 um 20:23 Uhr

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„Wir machen das bei uns schon seit über zehn Jahren“, berichtet Gerhard Widdel, Bürgermeister der Gemeinde Nienstädt. Begonnen hatte das Ganze ursprünglich als Ferienaktion. Denn für Senioren, erklärt Widdel, habe es schon zuvor spezielle Angebote wie Gemeinschaftsfahrten gegeben. Daraus erwuchs der Wunsch im Ausschuss für Sport, Kultur und Jugend, auch den Kindern der Gemeinde den Sommer ein bisschen zu „versüßen“. Allerdings sind die abgeholten Karten auch über die Ferien hinaus gültig, betont Widdel.

In Zeiten immer enger geschnallter „Haushaltsgürtel“ würden Ausgaben wie diese selbstverständlich jedes Jahr von Neuem kontrovers im Rat diskutiert, ob die Kommune sie sich noch leisten kann, so Widdel. „Bis jetzt fiel die Entscheidung aber immer einstimmig zugunsten des Angebots.“

In Hespe geht die Aktion inzwischen ins dritte Jahr, berichtet Bürgermeister Werner Vehling. Auch dort sollte das Angebot als ergänzendes Ferienspaßangebot dienen und Kindern und Jugendlichen vergünstigten Zugang zum Sonnenbrinkbad ermöglichen. Außer dem offensichtlichen Vorteil für die Jugendlichen erhofft sich Vehling noch einen weiteren positiven Effekt: Nicht nur sei die Samtgemeinde Anteilseigner am Obernkirchener Freibad, das den Kindern so noch ein bisschen schmackhafter gemacht werde, „das Sonnenbrinkbad ist außerdem ein sehr schönes Bad“, das man mit dieser Aktion sehr gut unterstützen könne.kle



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