weather-image
15°
Präventionsprojekt im Comenius-Kindergarten / Ernestinum bekommt Aktor

Physikexperimente und Baderegeln müssen nicht langweilig sein...

Rinteln (clb/ur/who). Um Kindergartenkinder auf die Gefahren des Wassers aufmerksam zu machen, hat die DLRG gemeinsam mit Nivea Beiersdorf ein bundesweites Präventionsprojekt ins Leben gerufen, an dem auch die Ortsgruppe Rinteln teilnimmt. So ziehen Petra Geller und Kerstin van der Marel seit einigen Monaten durch die Kindergärten im Landkreis, um den Kleinen auf spielerische Art und Weise die Baderegeln zu erklären.

veröffentlicht am 27.05.2008 um 00:00 Uhr

Wie man die Baderegeln mit Spaß lernt, das zeigen Petra Geller u

In der vergangenen Woche waren die beiden Rettungsschwimmerinnen im Comenius-Kindergarten in der Rintelner Nordstadt, auf Einladung von Leiterin Jutta Meves . Dort wurde in einer gemeinsamen Sitzrunde das Baderegellied gesungen, verschiedene Gefahrensituationen und Rettungsmaßnahmen wurden nachgespielt. Einen Defibrillator ("Defi") hat Dr. Torsten Figura kürzlich dem SC Rinteln überreicht. Das Gerät, das automatisch Herzrhythmusstörungen erkennt und in den USA bereits in fast jedem Supermarkt vorzufinden ist, hat dem Rintelner Mediziner eine Patentin gestiftet, die namentlich nicht genannt werden will. Somit ist nicht nur Ralf Kaufmann als SC-Jugendleiter bestens gerüstet, sondern auch Vorsitzender Michael Box und Förderer Klaus Peters , die den "Defi" gemeinsam in Empfang genommen haben. Das ist in der Tat bemerkenswert: Auch 65 Jahre nach der gemeinsamen Schulentlassung aus der zweijährigen Handelsschule in Rinteln kommen Absolventinnen von damals noch alljährlich zu ihrem Klassentreffen zusammen - ganz unabhängig davon, wohin das Leben sie getrieben hat. Zwölf Damen waren es diesmal, die sich im Restaurant "Italia" am Brückentor trafen - zum Teil mit ihren Ehemännern und dazu kamen auch noch zwei Partner von inzwischen verstorbenen Handelsschülerinnen. Selbst der Weg von den britischen Inseln war dem Ehepaar Crayden nicht zu weit, das trotz der beträchtlichen Entfernung alle Jahre wieder dabei ist. Und wo man schon mal am Brückentor war, ging es anschließend noch zur Weserfahrt an Bord der "Bodenwerder", um die immer noch vertraute Kulisse der Weserberge bei Kaffee und Kuchen gemeinsam aus einer anderen Perspektive zu erleben. Bis zum nächsten Mal im nächsten Jahr - sind doch alle wild entschlossen, sich auch dannwieder in ihrer alten Schulstadt zu treffen. "Was ist eigentlich ein Aktor?" Dieses Rätsel mussten kürzlich die Schüler des Gymnasiums Ernestinum beantworten. Die Lehrer des Fachbereiches Physik haben es schon gewusst und den Aufklärungsbedarf für unsere Zeitung hat Thomas Witt abgedeckt: Ein "Tauchspulenaktor" ist ein Gleichstrom-Linearantrieb, mit dem sich im Gegensatz zu denüblichen pneumatischen Einrichtungen feinste Bewegungen ausführen lassen. Der Diplom-Ingenieur aus Exten betreut für das Bochumer Maschinenbauunternehmen Mönnighoff den Außendienstbereich Nord. Seine drei Kinder sind zurzeit Ernestinum-Schüler und Vater Witt hatte deshalb den Gedanken an eineTechnik-Spende für den Physikunterricht in sich reifen lassen. Und weil Studienrat Andreas Gruner als Fachbereichsobmann Physik den Aktor gut für die praktische Anwendung theoretischer Unterrichtsbeispiele einsetzen konnte, kann das Ernestinum jetzt mit dem Mönnighoff-Vorzeige-Produkt experimentieren. Da traute Gisbert Herrmann aus Barntrup seinen Augen nicht: Der rüstige Rentner aus Barntrup, der in seiner Freizeit für die Landeseisenbahn Lippe aktiv ist, erhält jetzt seine "eigene" Eisenbahnbrücke. "Er hat sich um das Projekt gekümmert und monatelang daran gearbeitet. Ohne ihn würde es bis heute keine Zugfahrt nach Barntrup geben", erklärt Pressesprecher Jochen Brunsiek von der Landeseisenbahn Lippe. Herrmann ist ein Mann der Tat. Das wissen alle seine Kollegen von den Eisenbahnfreunden und auch die Verantwortlichen der vbe-Verkehrsbetriebe-Extertal. Beide haben ihn bei dem Projekt natürlich kräftig unterstützt. Alfons Brüntrup , Brückensachverständiger im Ruhestand, und auch die Firma Werpup aus Alverdissen haben zudem das Projekt maßgeblich begleitet.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt