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Edathy im Gespräch mit der Paritätischen

PGB-Werkstätten vor neuen Aufgaben

Stadthagen. Bernd Hermeling, Geschäftsführer der PGB, hat den heimischen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy zu einem Informationsbesuch nach Stadthagen eingeladen. Hermeling und Walter Wieczorek, Werkstattleiter der Lothar-Wittko-Werkstatt, begrüßten den Parlamentarier am Ostring.

veröffentlicht am 10.04.2007 um 00:00 Uhr

Nach einem Rundgang durch die Werkstatt wurdeüber anstehende Veränderungen in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) diskutiert. Das so genannte "Persönliche Budget" war einer der zentralen Punkte auf der Liste der angesprochenen Themen. Das "Trägerübergreifende Persönliche Budget" wird in Schaumburg ab Januar 2008 Menschen mit Behinderung wahlweise zur Verfügung stehen - und stellt somit alle Werkstätten vor neue Herausforderungen. "Der Landkreis Schaumburg ist als Modellregion bis zum Jahr 2010 in Bezug auf das Persönliche Budget ausgewählt worden", betont Bernd Hermeling. Dann solle es bundesweit eingeführt werden. Somit wird in Schaumburg Grundlagenarbeit geleistet werden, an der die PGB beteiligt ist. Nicht alle Fragen der zukünftigen Zusammenarbeit mit dem Landkreis, der nun als zuständiger Träger der Leistungen auftritt, seien aus heutiger Sicht bereits geklärt. Alle Seiten müssten dazu Schritt für Schritt die anstehenden Aufgaben abarbeiten. Edathy begrüßte die Einführung des "Persönlichen Budgets", weil dieses vielen behinderten Menschen die Möglichkeit eröffne, eigenverantwortlichüber ihre Ausgaben zu entscheiden: "Das führt zu mehr Mündigkeit und Unabhängigkeit." Der Geschäftsführer der PGB gab Edathy einen Ausblick auf die weiterhin anstehenden Projekte der PGB und lud ihn ein, das Tagesgeschäft im Rahmen eines Kurzpraktikums kennen zu lernen. Der Bundestagsabgeordnete der SPD willigte gerne ein. So war die Stippvisite Auftakt für weitere intensive Kontakte.



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