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Bei der Blockhütte für Spielgeräte fehlt das Fundament

Pfusch am Kindergarten-Spielplatz

Krainhagen (sig). Bei der Gestaltung des Außengeländes beim örtlichen Kindergarten ist gepfuscht worden. Die Blockhütte, in der sich die Spielgeräte befinden, ist so abgesackt, dass sich die Tür kaum noch öffnen lässt. Schuld daran ist das Fehlen eines betonierten Fundamentes. Aber das sind nicht die einzigen baulichen Mängel, die in dem Bereich auftraten. Mit dieser wenig erfreulichen Tatsache musste sich der Ortsrat auf Antrag der Elternvertreter des örtlichen Kindergartens befassen.

veröffentlicht am 24.11.2008 um 00:00 Uhr

Die Blockhütte, in der sich die Spielgeräte befinden, ist so abg

2001 war der Umzug in das Ortschaftshaus erfolgt. Im zeitlichen Zusammenhang damit wurde das Außengelände an der Ostseite zum Spielplatz umgestaltet. Dabei entstand auch das Blockhaus, aus dem sich derzeit keine größeren Spielgeräte mehr herausholen lassen. Die Elternvertreter wiesen in ihrem Schreiben darauf hin, dass im Laufe der Zeit weitere bauliche Mängel aufgetreten sind, die zurDemontage wichtiger Spielelemente geführt haben. Als Beispiel wurde die Hängebrücke genannt, die nicht ausreichend stabil angelegt wurde und deshalb bereits vor Jahren entfernt werden musste. Zusammen mit den Erzieherinnen des Kindergartens haben sich die Eltern Gedanken gemacht, wie man das Spielgelände attraktiver gestalten kann. In ihren Schreiben, das neben dem Ortsrat auch die Stadt Obernkirchen erhielt, regten sie die Anschaffung eines Klettergerüstes mit unterschiedlichen Nutzungsmöglichkeiten an - ähnlich dem neu errichteten Spielgerät auf dem Krainhäger Hackenberg-Gelände. Aufgestellt werden sollte auch ein begehbares Häuschen, das für Rollenspiele genutzt werden kann. Schließlich möchte man den Sand- und Buddelbereich noch in Richtung Wasserpumpe verlegen. Außerdem schlagen die Eltern vor, einen bestimmten Bereich für die Kleinkinder (U3) abzugrenzen. Sie weisen darauf hin, dass der Spielplatz zwar vormittags vom Kindergarten genutzt wird, anschließend aber auch von anderen Kindern aus dem Ort. Diese Öffnung ist vom Ortsrat und vom Rat der Stadt abgesegnet worden. Nach den Vorstellungen der Eltern sollten diese Investitionen noch im Rahmen des Nachtragshaltes realisiert werden. Nachdem Ortsbürgermeister Thomas Mittmann diesen Antrag im Ortsrat erläutert hatte, machte Stadtkämmerer Wolfgang Seele deutlich, dass hier keine kurzfristige Finanzierung möglich ist. Zunächst müsste erst einmal eine Kostenplanung erstellt werden. In Regress könnte leider niemand mehr genommen werden. Seele empfahl dem Ortsrat, Mittel für die als notwendig anzusehenden Maßnahmen im Haushalt des kommenden Jahres bereitzustellen. Diesem Vorschlag folgten die anwesenden Ortsratsmitglieder einstimmig. Den Finanzrahmen für 2009 abzustecken, sei aber laut Seele sehr schwierig, denn unter der eingetretenen Rezession hätten auch die kleineren Gewerbetriebe zu leiden. Deshalb seien Steuerschätzungen derzeit ausgesprochen unsicher. Thomas Mittmann kündigte in diesem Zusammenhang an, dass man sich auch Gedanken über einen Erhaltungsplan für das Ortschaftshaus machen müsse.



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