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Was Hundebesitzer bei Schnee beachten sollten

Pflege für die letzten Wintertage

Der kurze Vorgeschmack auf Frühling ist am Wochenende von einem erneuten Wintereinbruch vertrieben worden und wird uns mit hohen Minustemperaturen noch ein Weilchen erhalten bleiben. Unseren vierbeinigen Begleitern macht das Wetter in der Regel nichts aus, sie sind von der Natur darauf vorbereitet. Was die Natur aber nicht kennt, sind Streusalz und Splitt. Damit der Spaß an Spaziergängen für den Hund trotzdem erhalten bleibt, haben wir einige Tipps zusammengestellt:

veröffentlicht am 12.03.2013 um 00:00 Uhr

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Autor:

von CHRISTIAN HOFER

Achtung, Streusalz: Vor allem Stadthunde brauchen wegen der gestreuten Straßen und Gehwege eine besondere Behandlung: Nach dem Spaziergang sollten die Pfoten mit kühlem, seifenfreien Wasser abgewaschen werden. Durch Zusatz von Seife können die Ballen austrocknen und bereits gereizte Haut nicht verheilen. Die Pfoten anschließend mit einem Handtuch abtrocknen.

Pfotenpflege: Durch Schnee und Eis können die Pfoten auf Dauer rissig und wund werden. Cremen Sie vor dem Gassigehen die Pfoten mit etwas Vaseline ein. Dies wirkt wasserabweisend und beugt möglichen Wunden und Eisbildung an den Pfoten vor. Eine weitere Möglichkeit, die Eisbildung zwischen den Zehen zu verhindern ist, die dortigen Haare auf Ballenhöhe zu stutzen. Die Haare aber nicht komplett entfernen, denn sie dienen zur Wärmeisolierung. Nach jedem Ausgang die Pfoten mit einem weichen Tuch trocknen.

Fellpflege: Langes Hundefell neigt häufig dazu, Schneeklumpen zu bilden. Entfernen Sie diese am besten während und nach dem Spaziergang, bevor sie ihrem Hund lästig werden. Überlassen Sie diese Aufgabe nicht Ihrem Vierbeiner: Durch Schlucken größerer Mengen von Eiswasser können Magenprobleme auftreten.

Gesundheit: Kleine und kurzbeinige Hunde neigen häufiger zu Blasenentzündungen, weil sie sich oft permanent mit dem Bauch im Schnee befinden. Achten Sie deshalb auf ständige Bewegung und keine langen Ruhephasen beim Spaziergang. Trocknen Sie Ihren Liebling anschließend gut mit einem Handtuch ab oder föhnen Sie das Fell vorsichtig trocken. Sie sollten außerdem darauf achten, ob Ihr Hund Schnee frisst. Dieser ist oft verunreinigt und kann zu Beschwerden im Magen-Darm-Trakt führen.

Richtige Gassi-Route: Um den Spaziergang so angenehm wie möglich zu gestalten, empfiehlt es sich, geeignete Routen zu suchen. In Wald und Wiesen kann man sich ziemlich sicher sein, nicht in Berührung mit Streusalz zu kommen. Sollte die Wetterlage einen langen Spaziergang verhindern, ist es ratsam, eine kürzere Route zu wählen. Die fehlende Bewegung Ihres Hundes lässt sich wunderbar mit gemeinsamen Spielereien im warmen Zuhause ausgleichen.

Schutz für ältere Hunde: Das Hundefell ist von Natur aus in der Regel so aufgebaut, dass es vor Kälte schützt. Sollte der Hund erkennbar frieren, kann man ihm einen leichten Mantel umhängen, besser noch die Gassi-Runde kürzen, dafür aber häufiger rausgehen. Für alte und kranke Hunde sowie Vierbeiner ohne Unterwolle eignen sich wärmende Hundedecken.

Vorsicht mit Welpen: Junge Hunde lieben das Toben im Schnee ganz besonders. Bedenklich ist das für Welpen nicht. Aber auch hier sollten die Spaziergänge nicht zu lange gehalten und die Pfoten hinterher abgewaschen und getrocknet werden.



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