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Ärger um mutwillig zerstörte Wegweiser / Vorstand bestätigt

Pflege durch den Heimat- und Verschönerungsverein

Aerzen (sbr). Auf ein Jahr mit vielen Aktivitäten konnte Günter Keller, der Vorsitzende des 268 Mitglieder zählenden Aerzener Heimat- und Verschönerungsvereins, anlässlich der 35. Jahreshauptversammlung zurückblicken. „Der neu gestaltete Heimatraum in der Domänenburg konnte erstmals während des Handwerkermarktes öffentlich präsentiert werden, und auch die Kanone fand einen repräsentativen Standort im Burginnenhof“, zeigte sich der Vorsitzende zufrieden.

veröffentlicht am 29.01.2009 um 10:34 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 00:41 Uhr

Die Bänke am Hohlen Weg, am Wülmser Weg, in der Lammer und am Waldrand des Schierholzberges wurden durch Vorstandsmitglieder renoviert, die Grillhütte am Hühnerbusch sowie die Ortseingangstafeln durch Werner und Hannelore Braun gestrichen und gepflegt und auch die insgesamt 50 Nistkästen wurden wieder vorbildlich vom Ehepaar Stoll aus Gellersen betreut. Auch an dem 135 Kilometer langen Wanderwegenetz gab es laut Keller einiges zu tun.

Besonders ärgerlich für die engagierten Vereinsmitglieder: Es galt vor allem, mutwillig umgeknickte Wegweiser zu erneuern. Auch der Handwerkerbaum hatte während des EM-Fußballturniers wieder sehr zu leiden, und so entschloss sich der Verein, alle noch vorhandenen Tafeln im Herbst abzunehmen und in der Jugendwerkstatt einer Erneuerung unterziehen zu lassen, berichtete Keller. Die Brücke am Hauben (Wanderweg 10) wurde ebenfalls im vergangen Jahr durch Vorstandsmitglieder fertiggestellt, genauso wie das Geländer der Brücke am Saalberg.

160 Kilometer erwanderten die Mitglieder auf acht geführten Touren in der näheren und weiteren Umgebung. Eine Busfahrt führte zahlreiche Teilnehmer nach Lübeck, und auch die Jahresfeier an der Wandersmannseiche erfreut sich großer Beliebtheit.

Die „Plattdeutsche Gruppe“ kann auf zwanzig bis dreißig regelmäßige Teilnehmer verweisen und plant für 2010 eine Feier zum 20-jährigen Bestehen. Im diesem Jahr möchte sich der Aerzener Heimat- und Verschönerungsverein der Außenbeleuchtung der Domänenburg widmen und mit Kurzwanderungen sein umfangreiches Freizeitangebot erweitern.

Auch nach 35 „Dienstjahren“ sind der Vorsitzende Günter Keller, sein Stellvertreter Gerhard Gabriel und der Kassenwart Klaus Jämmrich noch nicht „vorstandsarbeitsmüde“ und ließen sich deshalb, wie übrigens der gesamte Vereinsvorstand, einstimmig in ihren Ämtern bestätigen.



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