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Von der Tonne bis zum Sprung: So präsentiert sich der Reiterverein Bodenwerder

„Pferde geben uns Flügel …“

Bodenwerder. Die einjährige Jonna Enger war beim Familientag des Reitervereins Bodenwerder e.V. die jüngste Mitwirkende auf einem Pferd. Gehalten von ihrer Mutter Anke, steht sie exemplarisch für ein Mädchen, das schon in frühester Kindheit an Pferde gewöhnt wird. Ein blechernes Tonnenpferd kann dabei helfen, Kinder an die Ponys heranzuführen. 150 Besucher ließen sich die Aufführungen mit 20 Pferden unter dem Motto „Hilfe – mein Kind will reiten“ nicht entgehen. Die Zweite Vorsitzende Michaela Banik moderierte das anderthalbstündige Programm. Wie in einem Zeitraffer zeigten 40 Reiter dem Publikum, welche Stationen ein Sprössling im Verein vom Kindesalter bis zum jungen Erwachsenen durchlaufen kann.

veröffentlicht am 28.11.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:56 Uhr

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Autor:

Eva Allert
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Die Reitzwerge stehen am Beginn einer Reitkarriere. Reitlehrerin Rayk Enger zeigte mit ihnen Szenen, in denen die Kinder den Gästen erzählten, wie ihr Pony heißt – untermalt mit Musikstücken wie „Taxi nach Paris“ und „Ich war noch niemals in New York“. Auf Tieren wie Max und Fury voltigierten Zweijährige zur Musik von „Wicked Wonderland“ unter Anleitung von Meike Päuser.

Die Longenkinder bilden ab vier Jahren die nächste Gruppe. Auf Pferd Lilly und unter der Regie von Martina und Lynn Albrecht führten die Kinder ihre Darbietungen vor. Leah Klabunde, Nina Grupe, Anna Herditschke, Lea Schünemann, Rosa Golze, Raja Wodtke, Fabia Kindler und Celina Tietjen konnten bei der Dressurquadrille zur Musik von Ed Harris auf Pferden wie Cassandra, Evita, Jockel und Navarre die Besucher für sich einnehmen.

Spiel und Spaß hieß es dann bei der Verantwortlichen Lesley Borchers und den Reiterinnen Jana Selck, Manja Rauch, Fabia Kindler, Katharina Hess, Hannah Jäger und Emily Schneider. In einer Pause ging Moderatorin Banik zu ihren unter den Gästen weilenden Eltern. Diese hatten den Verein 1975 mit anderen Pferdeliebhabern gegründet, Tochter Michaela zum Reiten gebracht und nun Enkelin Annabel zum Familienfest begleitet. Josef Banik antwortete auf die Frage, was es für ihn bedeutet, die Tochter und die Enkelin beim Reiten zu sehen: „Es war furchtbar, es ist furchtbar und es bleibt furchtbar.“

Beim Springen mit der nächsten Gruppe um Viktoria Kramer, Lea Schünemann, Sascha Teimer, Annabel Banik, Lynn Albrecht und Loreen Rekate passierte dann tatsächlich ein Unfall, vor dem Josef Banik immer Angst hat: Eine junge Reiterin fiel vom Pferd und verletzte sich. Doch warum springen die Mädchen eigentlich so gerne mit ihren Pferden? „Die Pferde geben uns Flügel, die wir nicht haben“, antwortete eine Teilnehmerin.

Ein besonderes Erlebnis für die Kinder aus dem Publikum war sicherlich, dass sie nach der Show einmal selbst auf den Rücken der Pferde steigen durften und die Tiere aus nächster Nähe betrachten konnten: wie beispielsweise das niedliche achtjährige Pony Oskar.

Beim Familientag des Reitervereins Bodenwerder zeigten vor allem die jungen Reiterinnen, was sie bereits gelernt haben.



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