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Deppe-Schützlinge ohne vier Stammkräfte beim TuS Rehren A.O.

Personeller Notstand in Obernkirchen SVO angeschlagen zum Spitzenreiter

Kreisliga (seb). Es ist das Duell zweier Bezirksklassen-Absteiger. Der Klassenprimus empfängt seinen ärgsten Verfolger. Im Top-Spiel der Woche empfängt der TuS Rehren A.O. den SV Obernkirchen.

veröffentlicht am 13.10.2006 um 00:00 Uhr

Karsten Wichmann (r.) ist in der Rehrener Defensivabteilung gese

Der TuS Rehren A.O. führt souverän die Tabelle an. Von 30 möglichen Punkten holte die Truppe von Trainer Mirko Undeutsch 28 Zähler. Der Vorsprung auf den Verfolger SV Obernkirchen beträgt schon sechs Punkte. "Wir verspüren keinen Druck, haben einen Vorsprung und müssen nicht unbedingt gewinnen. Die Mannschaft zeigt in dieser Serie guten Fußball. Auswärts haben wir auch schon Glück gehabt, aber auf dem eigenen Geläuf gab es ausnahmslos starke Spiele", freut sich Undeutsch. Der TuS-Trainer warnt sein Team vor dem SVO: "Obernkirchen ist sehr routiniert. Wir dürfen keine Fehler in der Defensive machen undmüssen dagegen halten." Michael Güttlein hat Leistenprobleme und wird bis zur Rückrunde ausfallen. Dagegen kann Martin Güttlein wieder auflaufen. Beim SV Obernkirchen können sich die Gemüter nach der 1:3-Pleite gegen den SV Sachsenhagen nur schwer beruhigen. Trainer Lars Deppe schimpft über die schwache Leistung des Schiedsrichters und bemängelt den Fair-Play-Gedanken beim SVS: "Der Schiedsrichter hat mit zweierlei Maß gemessen und unglückliche Entscheidungen getroffen. Vor dem Gegentor zum 1:2 gab es einen Pressschlag im Mittelfeld. Dabei verletzte sich Ralf Schmeding und zog sich eine Knochenabsplitterung zu. Anstatt den Ball ins aus zu spielen, nutzte der SVS eine Überzahlsituation aus und erzielte die Führung. Das hat mit Fair-Play nichts zu tun." Mit einer Notelf reist der Verfolger zum Spitzenreiter nach Rehren. Christoph Kranz ist privat verhindert. Olaf Seifert und Srdan Petrovic verletzt. "Ich hoffe, dass ich elf gesunde Spieler auf dem Platz bekomme. Wir werden uns auf eine reine Abwehrschlacht unter diesen schlechten Voraussetzungen einstellen. Trotzdem haben wir uns als Ziel eine Punkteteilung gesetzt", beklagt Lars Deppe.

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