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SC Rinteln zuhause gegen Bad Pyrmont

Personalmisere nimmt gespenstische Formen an

Bezirksliga (jö). Rintelns Trainer Ulf Netzeband träumt von ein wenig Kontinuität. Seit er als Trainer beim SC Rinteln einstieg, muss er improvisieren. Seit sich auch noch Björn Eisermann und Sebastian Beckemeyer in Pattensen verletzten, hat die Personalmisere geradezu gespenstische Formen angenommen.

veröffentlicht am 03.11.2006 um 00:00 Uhr

Wer am Sonntag gegen Bad Pyrmont spielt, kann auch diesmal erst kurzfristig ausgemacht werden. Es wird auf jeden Fall wieder eine bunt zusammengewürfelte Rintelner Fußballauswahl sein. "Die Arbeit ist schwer", stellt Ulf Netzeband fest, "wer unter diesen Umständen auch noch Erfolge erwartet, denkt unrealistisch." Am Dienstag leitete Maik Busse das Training, weil Netzeband beruflich im Ausland war. Rinteln hat in seiner ohnehin schwierigen Lage gegen Pyrmont eine der schwersten Aufgabe, die es in der Bezirksliga derzeit gibt. Die Gäste bilden gemeinsam mit Tündern die absolute spielerische Elite. Am Mittwoch wäre es fast zum Gipfeltreffen gekommen. Doch das Spiel der Staffelgiganten fiel aus. "Natürlich hat Pyrmont ein wesentlich größeres Potential als wir", sagt Ulf Netzeband, "aber das Spiel beginnt beim Stand von 0:0 und wer weiß: Vielleicht entsteht bei meiner Mannschaft angesichts der kritischen Lage ja eine Trotzreaktion. Unsere Abwehrdisziplin wird entscheidend sein." Neben vielen Ersatzspielern werden beim SC Rinteln auch einige Spieler auflaufen, die aus verschiedenen Gründen nicht fit sind. Björn Eisermann, Matthias Spieß und Thomas Mau gehören in diese Fraktion. Bei Paul Alles deutet alles darauf hin, dass er auch am Sonntag spielen kann. Sebastian Beckemeyer wartet mit seiner Knieverletzung auf eine Diagnose.

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