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Christian Gebken und Hendrik Düning ergänzen den Kader

Paul Weiser und Tim Kirchmann verstärken die SG Hohnhorst-Haste

Handball (hga). Der Handball-Oberligist SG Hohnhorst-Haste hat seine Neuzugänge für die kommende Saison 2006/07 vorgestellt.

veröffentlicht am 12.06.2006 um 00:00 Uhr

Die Neuzugänge der SG Hohnhorst-Haste: Paul Weiser (v.l.), Chris

Entgegen vieler Erwartungen hat sich die SG dabei sehr zurückgehalten, präsentierte mit Paul Weiser (MTV Post Eintracht Celle) und Tim Kirchmann (HF Springe) nur zwei "echte" Neue für die Oberliga. In den erweiterten Kader wurden Christian Gebken (VfL Bad Nenndorf) und Hendrik Düning (HSG Schaumburg Nord) aufgenommen. Die beiden Nachwuchsspieler kommen von den A-Junioren der JSG Nordschaumburg und werden zunächst hauptsächlich in der SG-Reserve (WSL-Liga) eingesetzt. Während Weisers Verpflichtung schon seit längerem bekannt war, ist die Verpflichtung Kirchmanns, von mehreren Vereinen umworben, schon überraschend. Die SG-Fans müssen sich dabei nicht einmal an neue Gesichter gewöhnen, Kirchmann und Weiser spielten schon einmal für die SG und sind in bester Erinnerung. Fünf Spieler sind von der SG verabschiedet worden: Abdelaziz Boutaba (MTV Obernkirchen), Michael Peters (VfL Bad Nenndorf), Stephan Krüger (MTV Herrenhausen), Daniel Kirsten (TSV Barsinghausen II) und Jan Bruns (VfL Stadthagen). Nach einer eher von Frust als Lust geprägten Saison 2005/06 mit vielen Abstiegsängsten und einem Trainerwechsel, für Olaf Kahl kam Marc Siegesmund, soll die kommende Saison ganz anders werden. Dabei bleibt abzuwarten, ob der von vielen Fans vermisste "Mannschaftsgeist" rechtzeitig in Haste eintrifft. "Deswegen hat es nur gezielte Verstärkungen in der Spitze gegeben. Wir wollten die Mannschaftsstruktur nicht durcheinander bringen", erklärt Thomas Sandmann, 2. Vorsitzender der SG, die Einkaufspolitik des Vereines. "Ich war mit der mannschaftlichen Geschlossenheit in der Rückrunde zufrieden", stellt hingegen SG-Vorsitzender Uli Robock fest. Ob der SG-Vorsitzende sich getäuscht hat oder mit seiner Einschätzung richtig liegt, wird die Saison zeigen. In einem sind sich Robock und Sandmann einig: Beide setzen darauf, das "Siegesmund seine bisher hervorragende Arbeit als Coach fortsetzt". Der so gelobte Trainer setzt für die kommende Saison auf variables Spiel. "Weiser und Kirchmann sind im Rückraum flexibel einsetzbar, das brauche ich", streicht Siegesmund die Fähigkeiten der Neuzugänge heraus. Beide heben die Qualität des Kaders an. "Mit jetzt sechs Rückraumspielern sind wir besser besetzt als in der vergangenen Saison", sagt Siegesmund, dessen taktische Möglichkeiten damit ebenfalls steigen.

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