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Landtagswahl: SPD, CDU und Piraten haben sich entschieden – FDP, Linke und Grüne noch nicht

Parteien bringen ihre Kandidaten in Stellung

Bad Münder (jhr / joa). Die K-Frage – sie beschäftigt nach den großen Parteien nun auch die kleineren politischen Gruppierungen. Wer wird den heimischen Wahlbereich bei der Landtagswahl im kommenden Januar als Kandidat vertreten? In dieser und in der nächsten Woche steht die Weichenstellung bei der Linken und der FDP an.

veröffentlicht am 19.04.2012 um 16:02 Uhr
aktualisiert am 07.12.2012 um 16:03 Uhr

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SPD und CDU haben bereits vor einigen Wochen vorgelegt und ihre Kandidaten auf den Schild gehoben. Für die SPD geht im Wahlbereich 36, der von Bad Pyrmont bis Bad Münder reicht, Landtagsabgeordneter Ulrich Watermann ins Rennen. Während der Pyrmonter Watermann ohne parteiinternen Gegenkandidaten nominiert wurde, machte es die CDU-Basis richtig spannend: Petra Joumaah, Ortsbürgermeisterin in Bad Münder, siegt mit einer Stimme Vorsprung und will die Nachfolge der Landtagsabgeordneten Ursula Körtner antreten. Im Wahlkreis 38 (Hameln/Hessisch Oldendorf/Rinteln) indes sollen nach dem Votum ihrer Parteien Heiner Bartling aus Steinbergen für die SPD und für die CDU Otto Deppmeyer aus Heßlingen am 20. Januar 2013 ins Rennen gehen.

Ebenfalls festgelegt hat sich die Piraten-Partei im Landkreis Hameln-Pyrmont. Die Mitglieder wählten als Kandidaten für die Landtagswahl den 24-jährigen Torben Friedrich aus Coppenbrügge, der bei der vergangenen Kommunalwahl bereits einen Sitz im Gemeinderat erreichen konnte. Als Direktkandidat des Wahlkreises 38 tritt Constantin Grosch an. Der 19-jährige Hamelner vertritt die Piratenpartei Hameln-Pyrmont im Kreistag.

Piraten-Vorsitzender Lars Reineke hofft, dass beide Kandidaten bei der Aufstellung der Piraten-Landesliste am kommenden Wochenende in Nienburg eine gute Platzierung auf der Landesliste erhalten – und dass das derzeitige Umfrage-Hoch für die Piraten bis zur Landtagswahl im Januar anhält. „Davor liegen aber erst einmal die Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen“, warnt er vor zu euphorischen Erwartungen.

In der kommenden Woche, am Dienstag, 24. April, wollen die Freien Demokraten ihre Kandidaten für die beiden Wahlbereiche im Landkreis im Anschluss an den Kreisparteitag bei ihrer Wahlkreis-Mitgliederversammlung im Gasthaus „Zum grünen Jäger“ in Hope wählen. Wer in den beiden heimischen Wahlkreisen 36 und 38 Ambitionen auf eine Landtagskandidatur hegt, wird in der FDP derzeit noch unter Verschluss gehalten. Kreisvorsitzende Martina Tigges-Friedrichs verrät nur soviel: „Wir haben für beide Wahlbereiche Kandidaten ins Auge gefasst.“

Was sie nicht verrät: In FDP-Kreisen wird sie selbst als Landtags-Aspirantin für den Wahlkreis 38 gehandelt.

Bereits am heutigen Donnerstag um 18 Uhr will die Linke im Hamelner „Expo-Café“ auf Kandidaten-Suche für die Landtagswahlen gehen. Wie Peter Kurbjuweit, Sprecher des Kreisvorstandes Hameln-Pyrmont der Linken, versichert, sei es Ziel, Kandidaten sowohl für den Wahlbereich 38 als auch 36 zu finden. Wer sich aber konkret für eine Landtagskandidatur zur Verfügung stellt, so Kurbjuweit, werde sich erst heute Abend im „Expo-Café“ herausstellen. „Bis dahin können sich noch Bewerber melden“, erklärt Kurbjuweit: „Wir sind da nicht so starr wie andere Parteien.“

Zeit lassen sich die Grünen derzeit noch mit der Festlegung auf einen Kandidaten. Die Aufstellung ist noch nicht terminiert – Ende Juni tagt aber die Landesdelegiertenkonferenz und stellt die Landesliste zusammen. Für den Wahlkreis 38 steht derzeit Anja Piel, Vorsitzende des grünen Landesverbandes Niedersachsen und in Fischbeck zu Hause, ganz oben auf der Favoritenliste.

Für den Wahlkreis 36 gibt es dagegen bei den Grünen noch keine Festlegung. Hier könnte jedoch Britta Kellermann aus Salzhemmendorf als unverbrauchte Partei-Newcomerin ins Gespräch gebracht werden.



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