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Das Segelfliegen wird noch nachgeholt

Owoki-Bilanz: Steigerung ist kaum noch möglich

Obernkirchen (sig). Das diesjährige Ferienangebot für die Kinder und Jugendlichen der Bergstadt fand durchweg ein positives Echo. Jugendzentrum und die Stadtjugendpflege haben jetzt gemeinsam Bilanz gezogen. An den 46 Veranstaltungen haben insgesamt 675 Jungen und Mädchen teilgenommen. Den größten Zuspruch fand erwartungsgemäß das "Kükenfest", das Hunderte von Besuchern auf den Marktplatz gelockt hatte und bei dem alle Stände ausverkauft waren.

veröffentlicht am 11.09.2008 um 00:00 Uhr

Zum ersten Male in der langen Geschichte der "Obernkirchener Wochen des Kindes" (Owoki) zogen sich die Angeboteüber die gesamte Ferienzeit hin. Bei allen Veranstaltungen kamen im Durchschnitt 20 Prozent der Kinder unangemeldet. Etliche blieben auch ohne Abmeldung zu Hause. Suse Veentjer vom Organisationsteam: "Das ist schon ärgerlich, denn es gibt oft Wartelisten und Kinder, die enttäuscht sind, weil sieauf ein gewünschtes Angebot wegen zu vieler Anmeldungen verzichten mussten." Nur eine geplante Veranstaltung fiel wegen zu geringer Nachfrage aus. Das wetterbedingt abgesagte Segelfliegen wird noch am Mittwoch, 17. September, nachgeholt. Vier Angebote fanden ein so starkes Echo, dass sie wiederholt werden mussten. Ein erfreuliches Zeichen für die zunehmende Vielfalt und Kreativität ist die Tatsache, dass immerhin 16 Aktionen völlig neu waren. In zehn Fällen waren die Aktionen mit Übernachtungen verbunden. Dazu gehörten auch die Zeltlager im Sonnenbrinkbad, die es zum Ausklang gab. Es war sehr sinnvoll, auch die zu Gast weilenden Jugendlichen aus der französischen Partnerstadt La Flèche in das Programm mit einzubinden. So boten sich zusätzliche Gelegenheiten zum gegenseitigen Kennenlernen. Die Obernkirchener Kinder und Jugendlichen, die in diesem Sommer daheim bleiben mussten oder nur einen kurzen Ferienaufenthalt hatten, bekamen genügend Chancen, einen Teil ihrer Freizeit auf diese Weise sinnvoll auszufüllen. Für die Owoki-Organisatoren steht hingegen fest, dass sie es 2009 schwer haben dürften,das Angebot noch weiter zu steigern.

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