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Organisatoren freuen sichüber gute Beteiligung / Glücksfaktor spielt große Rolle

Ostereierschießen der Schützen erlebt eine kleine Renaissance

Bückeburg (bus). Das Ostereierschießen hat am langen Osterwochenende eine kleine Renaissance erlebt. Bei der Kyffhäuser-Kameradschaft Meinsen-Warber drängten gleich 35 Teilnehmer vor die Glücksscheiben. Auch die Organisatoren der Röcker und Jetenburger Schützen äußerten sich sehr zufrieden über die Beteiligung.

veröffentlicht am 10.04.2007 um 00:00 Uhr

Kyffhäuser-Chef Ludwig Pohl überreicht die Wanderpokale an Jutta

Die Beliebtheit desösterlichen Kräftemessens liegt insbesondere darin begründet, dass nicht das schießtechnische Können allein über die Platzierungen entscheidet. "Der Glücksfaktor spielt eine große Rolle", erläuterte Kyffhäuser-Chef Ludwig Pohl. In Meinsen-Warber wurde auf verdeckte Scheiben geschossen. Der Verein hatte zudem eine vom Schießergebnis unabhängige Verlosung auf die Beine gestellt. Die Auseinandersetzung um den begehrten Eierwanderpokal entschied Jutta Harms zu ihren Gunsten. Sie setzte sich im Stechen gegen Birgit Görlitzer durch. In Röcke bilanzierte Cheforganisator Peter Davidovic beinahe 50 Besucher. Die Resonanz habe ihn "überaus angenehm überrascht", sagte Bückeburgs amtierender Bürgerschützenkönig. Auf der Anlage im Sportzentrum Evesen gab es sowohl für jede getroffene Zehn ein buntes Ei als auch in einem durch Knobelgeschick maßgeblich mitbestimmten Wettbewerb attraktive Preise zu gewinnen. Die Kombinationswertungen sahen in der Endabrechnung Ann-Katrin Cyrys (Jugendliche), Sabine Kienast (Damen) und Björn Schönfeld (Herren) in Front. Insgesamt wechselten etwa 350 Eier den Besitzer. Jede Menge Hühnerprodukte hatte auch Thomas Brandt, der beim SV Jetenburg die organisatorischen Fäden in der Hand hielt, zu verteilen. Über gleich 40 Stück freute sich "Glückspilz" Karl-Heinz Bierwagen. Dass auf der Kleinkaliberanlage in der Gaststätte "Fenkner" ein anerkannt guter Schütze die Osternasevorn hatte, dürfe als Zufall betrachtet werden, gab Brandt zu verstehen. Bierwagen (drei Punkte) ließ Erich Sümening (elf Punkte, 30 Eier) und Hermann Fenkner (ebenfalls elf Punkte, 20 Eier) hinter sich. Im Kreis der Jetenburger Schützen war die Differenz zwischen Schieß- und Knobelergebnis für die Reihenfolge verantwortlich. "Da liegen Glück und Pech dicht beieinander", meinten die Teilnehmer. Wovon speziell Walter Ulmke ein Lied singen konnte, der es auf satte 32 Punkte brachte. Als Trostpreis erhielt der Letztplatzierte einen extragroßen Schokoladenosterhasen.



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