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Sanierungsvorschlag der Verwaltung für Buswartehäuschen stößt in Scheie auf wenig Gegenliebe

Ortsrat plädiert für Glas anstelle von Beton

Scheie (bus). Auf wenig Gegenliebe ist im Ortsrat Scheie ein Vorschlag der Verwaltung gestoßen, der örtlichen Buswartehäuschen-Situation per Sanierung beizukommen. Mit der von Baubereichsleiter Karlheinz Soppe vorgestellten Anregung, das am Dorfgemeinschaftshaus stehende Häuschen mittels Farbanstrich und Efeu-Eingrünung "aufzumöbeln", mochte keines der fünf Gremiumsmitglieder konform gehen. Der Ortsrat erneuerte einstimmig seine Forderung, den Beton-Unterstand durch ein gläsernes Modell zu ersetzen.

veröffentlicht am 21.06.2008 um 00:00 Uhr

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Soppes Entwurf, der außer frischer Farbe und Klettergewächs die Erneuerung von Sitzbank und Abfallkorb vorsah, sorgte im Ortsrat zunächst für ein wenig Verwirrung. "Ich bin sprachlos", reagierte Renate Hattendorf-Strahler auf den "ganz neuen Aspekt". Ortsbürgermeister Friedrich Meyer erinnerte daran, dass das Häuschen bereits zur 2005 organisierten 950-Jahr-Feier zugesagt worden sei. Ob eine Sanierung der "alten Betonbude" angesichts der vom Kreis für neue Wartemöglichkeiten zur Verfügung gestellten Zuschüsse der Stadt weniger Geld koste, bleibe dahingestellt. Der Haltestellen-Komplex steht in Scheie schon länger auf der Tagesordnung. Während der zurückliegenden Sitzung war im November 2007 eingedenk der zwischenzeitlich in die umliegenden Ortschaften transportierten und dort aufgestellten Wartegebäude die sarkastische Äußerung "Bei uns fahren die Bushaltestellen nur durch" zu vernehmen gewesen.Jetzt mochte der Ortsrat von seiner ursprünglichen Forderung nicht abweichen. Was Jens Meier auch mit der unübersichtlichen Gesamtsituation im Umfeld des Dorfgemeinschaftshauses begründete.



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