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Einstimmiger Beschluss / Heger: "Muss andere Möglichkeiten geben, Obernfeld zu beruhigen"

Ortsrat gegen Tempo-30-Straßen in Strücken

Strücken (clb). Einstimmig haben sich die Mitglieder des Ortsrates Hohenrode-Strücken in ihrer jüngsten Sitzung am Dienstag im Strücker Dorfgemeinschaftshaus gegen die Einrichtung einer Tempo- 30-Zone für Strücker Straße, Taubenbergstraße und Weserberglandstraße ausgesprochen. Dass die vorhandenen 50 Stundenkilometer weiterhin bestehen bleiben sollen, darüber waren sich alle einig.

veröffentlicht am 02.05.2008 um 00:00 Uhr

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Anlass des Votums war die Ortsratssitzung Exten, in der kürzlich die Empfehlung ausgesprochen wurde, die Straße "Im Obernfeld" zur reinen Tempo-30-Zone zu erklären (wir berichteten). Da sich an das Obernfeld im weiteren Straßenverlauf zunächst die Strücker- und dann die Taubenbergstraße anschließt, von der eine Abzweigung zur Weserberglandstraßeführt, müsste für alle vier Straßen eine 30-Zone eingerichtet werden - verbunden mit einer einheitlichen Rechts- vor Links-Regelung für alle vier Straßen. Ortsbürgermeister Helmut Dörjes (Dorfgemeinschaft Hohenrode) erklärte zunächst den Hintergrund: Extens Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer sowie Achim Heger von der Dorfgemeinschaft Strücken hätten bereits erste Gespräche bezüglich der Verkehrsberuhigung für das Obernfeld geführt. Falls es dort zu einer Tempo-30-Regelung käme, werde diese automatisch auf die Taubenbergstraße und die Weserberglandstraße ausgeweitet. Deshalb habe man sich dahingehend geeinigt, dass die Entscheidung den Strückener Gremiumsmitgliedern überlassen werden soll. Diesem Entschluss würden sich die Hohenroderanschließen. Anschließend ergriff Achim Heger für die Strückener Dorfgemeinschaft das Wort: "Prinzipiell habe ich kein Problem damit, dass das Obernfeld verkehrsberuhigt werden soll", erklärte er. "Womit ich jedoch ein Problem habe, wäre die Rechts- vor Links-Regelung." Die Weserberglandstraße sowie die Taubenbergstraße seien die Hauptzufahrtsstraßen nach Strücken; auch die Bedenken der Anlieger in diese Richtung solle man ernst nehmen. "Aus diesem Grund möchte ich die drei Strücker Straßen nicht mit in die Tempo-30-Regelung mit einbeziehen, es muss andere Möglichkeiten geben,das Obernfeld verkehrszuberuhigen", machte er deutlich.



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