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Gegen Weiterführung am Sassenbergschen Ruinengelände

Ortsrat einig: Radweg nur in Sichtweite der Straße

Krankenhagen (who). Die Bushaltestelle an der Extertalstraße am Gehöft Eikermann bekommt in Kürze ein Wartehäuschen. Rintelns Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz erläuterte in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Krankenhagen-Volksen, ein Buswartehaus aus Plexiglas könne frühestens nächstes Jahr kommen, ein gebrauchtes aus Beton umgehend. Spontane Reaktion von Ortsbürgermeister Gerhard Werner: "Dann nehmen wir das aus Beton."

veröffentlicht am 04.05.2006 um 00:00 Uhr

Buchholz teilte mit, die Stadt habe bereits mit dem Bau eines Parkplatzes am Friedhof begonnen. Zehn Parkplätze für Angehörige, die zur Grabpflege kommen, sollen dort künftig zur Verfügung stehen. Damit nicht von andere Verkehrsteilnehmern die Plätze belegen können, soll die Zufahrt mit Toren abgesperrt werden. Für Linksabbieger auf der Extertalstraße an den Einmündungen von Fuchsloch und Strüvensiek werde es keine neuen Regelungen geben, erläuterte Buchholz. Nach einer Verkehrsschau sei entschieden worden, die bisherige Verkehrsregelung zu belassen. Gerhard Werner kündigte im Einvernehmen mit dem Ortsrat an, das Thema weiterzuverfolgen. Die Verkehrsschau habe immerhin 600 tägliche Linksabbieger gezählt. Ebenso werde sich der Ortsrat weiter dafür einsetzen, eine einheitliche Tempo-70-Begrenzung auf der Extertalstraße bis zur Kreuzung in Exten zu erreichen. So die Bekundung von Hartmut Bauer. Ungelöst bliebt auch die Frage, wie der Radweg an der Extertalstraße ab dem Bereich Kuhbrücke bis nach Rinteln weitergeführt werden soll. Mit der Alternative, den Radweg am Sassenbergschen Ruinengelände vorbei zu führen, wollte sich niemand anfreunden. Radwege sollten in Sichtweite der Straße verlaufen. Ein Radweg durchs Industriegebiet, der von vielen Schulkindern befahren werde, sei ebenfalls nicht erstrebenswert.

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