weather-image
12°
Burkhard Schatz geht / Auch Stadtbrandmeister Helmut Meier will Ende dieses Jahres ausscheiden

Ortsbrandmeisterwahl: Mehrere Kandidaten

Rinteln (who). Die Hälfte der 18 Rintelner Ortsfeuerwehren hat gerade ihre Hauptversammlungen hinter sich. Stadtverwaltung und Feuerwehrleitung haben dabei jeweils aus ihrer Sicht wiederholt den Stellenwert des Brandschutzes für die Weserstadt betont. Gemeinsamer Tenor, nicht zuletzt mit der frischen Erinnerung an die Einsätze um das Jahresende in Möllenbeck, Krankenhagen und nach dem Orkan Kyrill: "Wir brauchen die Feuerwehr und sind bereit, die Kosten zu tragen."

veröffentlicht am 29.01.2007 um 00:00 Uhr

Stadtbrandmeister Helmut Meier hat sich bereits ein Tätigkeitsfe

"Sicherheit hat auch ihren Preis", betonte Bürgermeister Karl-Heinz Buchholz zuletzt auch auf der Versammlung der Ortswehr Rinteln. Der oberster Dienstherr der Feuerwehren kann mit Zahlen belegen, dass die Stadt den Brandschutz und ihre Feuerwehren ernst nimmt. Im Jahreshaushalt 2007 sind dafür genau 1,218 Millionen Euro vorgesehen, unter anderem Personalkosten, Aufwendungen für ehrenamtliche Tätigkeit sowie Unterhalt und Bewirtschaftung für die Gerätehäuser samt der laufenden Ausgaben für die Fahrzeuge. 223 000 Euro sind in diesem Jahr für die Neuanschaffung von Fahrzeugen und Ausrüstung eingeplant. Ein Kommandowagen für den Stadtbrandmeister sowie Mannschaftstransportwagen für die Ortsfeuerwehren Rinteln und Schaumburg kosten 110 000 Euro. 230 digitale Funkmeldeempfänger schlagen mit 71 000 Euro zu Buche. 95000 Euro will die Stadt dieses Jahr für die Standorte Ahe, Krankenhagen und Westendorf aufwänden. Und 75000 Euro sollen fließen in die Sanierung und Neuanlage von Löschwasserentnahmestellen. Für Stadtbrandmeister Helmut Meier heißt Feuerwehr: "Vor allem Sicherheit für Rintelns Menschen durch unsere 18 Ortsfeuerwehren mit 682 Kameradinnen und Kameraden, die im vergangenen Jahr 259 Einsätze gefahren haben." Zwei Werkfeuerwehren sowie zwei Kapellen und rege Altersabteilungen machen dieFeuerwehr Rinteln komplett. Dazu kommen noch 320 Jugendliche (179 männliche und 141 weibliche) in den Jugendwehren. Bislang drei Kindergruppen in Möllenbeck, Schaumburg und Westendorf bilden den Nachwuchs für den Nachwuchs. Der Rintelner Stadtbrandmeister hatte eigentlich vorgehabt, sein Amt zum Jahreswechsel an einen Nachfolger abzugeben. Offenbar, um für Nachfolgesicherung noch etwas mehr Zeit zu gewinnen, hatte sich Meier zum Abschied auf Raten bewegen lassen und noch ein weiteres Jahr drangehängt. Aussichtsreichster Anwärter für das Amt scheint sein Stellvertreter Friedel Garbe zu sein. Der Ortsbrandmeister von Wennenkamp steht dem Rintelner Feuerwehrchef schon seit Jahren zur Seite. Und nachdem Todenmanns Ortsbrandmeister Uwe Vogt im Vorjahr den Posten des zweiten Stellvertreters abgegeben hatte, ist auch dafür inzwischen Ersatz gefunden. Detlef Korf, erster Mann der Ortsfeuerwehr Steinbergen, ist zweiter Vize des Stadtbrandmeisters. Bevor Helmut Meier sich endgültig auf seinen Feuerwehrruhestand vorbereiten kann, will er das Ende der neuerlichen Vakanz im Amt des Ortsbrandmeisters von Rinteln sehen. Zur Erinnerung: Ortsbrandmeister Helmut Blaue hatte nach zwölf Jahren Amtsausübung am 29. November 2002 den Dienst quittiert. Nach einem halben Jahre hatte sein Nachfolger das Handtuch geworfen und Blaue war wieder eingesprungen. Bis Ende 2005, dann kam mit Burkhard Schatz der lange gesuchte Nachfolger. Inzwischen hat auch er zur Hauptversammlung der Schwerpunktfeuerwehr im Brückentor den geordneten Abschied genommen, zusammen mit einer letzten Beförderung. Der Nachfolger für Schatz soll Anfang März gewählt werden. "Es sieht ganz gut aus, wir haben mit mehreren Kameraden geredet, die sich bereit erklärt haben, das Amt zu übernehmen", äußert sich Meier hoffnungsfroh. Für sich selber hat der Stadtbrandmeister ein neues Tätigkeitsfeld in der Feuerwehr gefunden. Er trainiert zur Zeit für künftige Einsätze im Blasorchester der Feuerwehr Rinteln an der Tuba.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt