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Vorbereitungen auf das Zeltfest zum 130-jährigen Bestehen der Feuerwehr Hachmühlen

Ortsbrandmeister wettert gegen Null-Bock-Stimmung

Hachmühlen. „Es kann doch nicht sein, dass die über 4000 geleisteten Dienststunden immer von den gleichen Kameradinnen und Kameraden erarbeitet werden“, sprach Ortsbrandmeister Stephan Tschöke deutliche Worte in seinem Jahresbericht. Er appellierte damit, wie übrigens auch schon auf der vorjährigen Hauptversammlung, an Eigenverantwortung und Kameradschaft seiner aktiven Crew.

veröffentlicht am 30.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 16:21 Uhr

Besonders bei der derzeitigen Umstellung auf Digitalfunk und bei der Atemschutzausbildung sei „die Null-Bock-Stimmung bei einigen“ nicht länger hinnehmbar. „Lasst bitte Eure diensteifrigen Kameraden nicht hängen, auch und besonders im Hinblick auf die arbeitsintensiven Vorbereitungen des Zeltfestes zum 130-jährigen Bestehen in diesem Sommer“, ließ der Wehrchef Dampf ab.

Die 27 Einsätze im letzten Jahr schlugen allein mit 1049 Stunden zu Buche bei einer Gesamtzahl von 5100 Stunden aller 40 Aktiven, 15 Alterskameraden und 12 Jugendwehrmitglieder, wie es weiter im Bericht hieß. 231 fördernde Mitglieder stärken den Freiwilligen den Rücken, nehmen an der Winterwanderung ebenso teil wie am Osterfeuer oder als Zaungäste bei den Wettkämpfen.

Wenn auch die Jugendabteilung unter Richard Meyers Regie mit aktuell acht Jungen und vier Mädchen schon feuerwehrtechnische Unterrichte erhält, wird der Teamgeist drüber hinaus mit Zeltlager, Schwimmbadbesuchen, Lagerfeuer und Grillfest gefördert. Bei den Wahlen zeigte sich, dass Richard Meyer als neuer Sicherheitsbeauftragter seinen Jugendwartposten zunächst kommissarisch für ein Jahr an Stephan Tschöke abgeben konnte. Bürgermeister Hartmut Büttner lobte hier besonders die lange, 16 Jahre währende Tätigkeit von Meyer an der Spitze der Jugendwehr.

Die Feuerschutzausschussvorsitzende des Stadtrats, Elke Osterkamp, gratulierte den Hachmühler Blauröcken in ihren Grußworten unter anderem zum neuen Versammlungs- und Schulungsraum im Feuerwehrhaus. Robert Ascher, der Alterskameraden-Chef, kündigte fürs neue Jahr eine Busfahrt in Richtung holländischer Grenze an, während Stadtbrandmeister Carsten Koch außer seinem Vortrag aus dem Einsatzgeschehen den Hachmühlern die Gründung eines Fördervereins empfahl.

Ortsbürgermeister Hartwig Möller erbat sich von der Ortswehr Hilfestellung beim großen Rockkonzert im kommenden Mai und brachte schon mal eine Flasche „Brandbeschleuniger“ mit. Eine besondere Ehrung erlebte Ehrenbrandmeister Helmut Jürgens: Für seine nunmehr 65-jährige aktive Dienstzeit verlieh ihm das Ortswehrkommando die St.-Florian-Medaille und einen Präsentkorb. Für 40 Jahre aktiven Dienst bekam Hans-Heinrich Schaper das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes ans Revers geheftet. Stefan Grabarits wurde zum Oberfeuerwehrmann und Kim Knobbe zum Feuerwehrmann befördert. „Feuerwehrmann des Jahres“ wurde Horst Goetz mit 33 Diensten vor Heinz-Jürgen Klapper (31) sowie Jens Fredebold und Holger Kreusel (je 30). In seinem Ausblick aufs neue Jahr wies der Ortsbrandmeister bereits jetzt auf die Winterwanderung für alle am Samstag, 22. Februar, hin.gho

Helmut Jürgens (Mitte) erhält die St.-Florian-Medaille für 65-jährige Mitgliedschaft in der FFW Hachmühlen von Vizeortsbrandmeister Hartmut Lange (li.), und von Ortsbrandmeister Stephan Tschöke (re.),

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