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Ereignisreiches Jahr für Höhenretter in Oldendorf / Ehrungen und Beförderungen / Großer Dank an Firma Freytag für die Fahrzeuge

Ortsbrandmeister hofft auf Unterstützung bei den Gerätschaften

Oldendorf (gök). „Wir kämpfen immer noch um Anerkennung. Ohne unsere Höhenrettungsgruppe wäre der Unfall im Schacht vom Osterwald wohl anders ausgegangen. Die nächsten Höhenretter hätten aus Hannover kommen müssen“, erklärte Ortsbrandmeister Dirk Habenicht bei der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Oldendorf.

veröffentlicht am 24.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:41 Uhr

Bis jetzt werden noch alle Gerätschaften für die Höhenrettungsgruppe von der Feuerwehr selbst finanziert. Besonders dankbar ist die Feuerwehr in diesem Zusammenhang der Firma Freytag aus Elze, die mit einem VW Amarok ein geländegängiges Fahrzeug für die Gruppe gespendet hatte. „Wir hoffen, dass die Gemeinde die Arbeit der Gruppe bald auch finanziell unterstützt!“ Denn ohne finanzielle Unterstützung ist die Ortswehr zur weiteren Durchführung ihrer Aufgaben weiter auf Spenden angewiesen. Dazu wird zwölfmal im Jahr Altpapier gesammelt, wofür die Firma Freytag ebenfalls Fahrzeuge zum Sammeln bereitstellt.

Neben dem Schachtunfall kamen die Höhenretter zum Einsatz, als ein Hund im Holzmindener Teil des Ithes gerettet werden musste. Einen Tag vorher wurden die Höhenretter bei einem Einsatz im Hildesheimer Teil des Ithgeländes bei Capellenhagen, auf dem Weg zum nicht weit entfernten Einsatz zum Stützpunkt zurückbeordert, obwohl sie bei dem Gleitschirmunfall mit einer in Baumwipfeln verunglückten Person, die schnellsten Einsatzkräfte vor Ort gewesen wären.

Stattdessen rückte die Berufsfeuerwehr aus Hildesheim an. In der Folge dessen gab es landkreisübergreifende Gespräche, damit künftig solche Einsätze nicht an Zuständigkeiten scheitern beziehungsweise verzögert werden und Menschenleben dadurch gefährdet werden. Habenicht ist zuversichtlich, dass es bei notwendiger Hilfe in Zukunft nicht scheitern wird. Zusätzlich zu den Einsätzen der Höhenrettungsgruppe kamen sechs Brandeinsätze und 13 Hilfeleistungen durch die 43 aktiven Feuerwehrkameraden in Oldendorf.

Insgesamt war das Jahr 2012 für die Oldendorfer Feuerwehr ein sehr arbeitsreiches Jahr. Denn die Feuerwehrleute kamen auch durch eigene Veranstaltungen und deren Vorbereitungen, wie den Tanz in den Mai zusammen mit den Männerspochtlern, auf über 9500 Dienststunden, wodurch pro aktives Mitglied über 200 Stunden zusammengekommen sind.

Bei den Beförderungen zeigte sich die gute Jugendarbeit der Feuerwehr Oldendorf. Denn nach bestandenem Truppmann-Lehrgang wurden mit Tobias Wipperich, Nico und Marcel Lassan gleich drei Mitglieder zu Feuerwehrmännern ernannt. Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Ortswehr wurden Heinrich Knoke Junior und Norbert Ortlieb geehrt.

Dass die junge Oldendorfer Truppe auch mit alten Gerätschaften umgehen kann, zeigte sie in Esbeck beim 1000-jährigen Jubiläum. Denn die Wettkämpfe dort an der alten Handdruckspritze haben die Kameraden aus Oldendorf überraschend gewonnen. Bei den gleichen Wettkämpfen in Lauenstein erreichten sie den zweiten Platz. Nach dem offiziellen Teil der Jahreshauptversammlung wurden mit musikalischer Unterstützung des Musikzuges der Ortswehr noch gemütliche Stunden verbracht, wobei natürlich auch die Partnerfeuerwehr aus Hohenbostel nicht fehlen durfte. Deren Ortsbrandmeister Ralf Buch dankte den Oldendorfern vor allem für die Unterstützung beim Tag der offenen Tür anlässlich ihrer 100-jährigen Jubiläumsfeier.



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